
Bild: Shutterstock, REDPIXELPL
VERTRIEB:
Frühherbstliche Flaute bei der Direktvermarktung
Mit lediglich 258 Megawatt fällt der Zuwachs bei der Direktvermarktung im September ziemlich schwach aus.
Mit einem Plus von 258 MW liegt der Zuwachs bei der Direktvermarktung via Marktprämie im September deutlich unter dem Monatsdurchschnitt
in diesem Jahr. Dieser September ist bislang der Monat mit dem geringsten Zuwachs bei der Direktvermarktung hierzulande. Nach
der monatlichen Pflichtmitteilung der vier Übertragungsnetzbetreiber Tennet, 50 Hertz, Amprion und Transnet BW steigt das
bundesweite Gesamtvolumen auf nunmehr 82.862 MW.
Bei den Meldungen für die einzelnen Energieträger liegt Photovoltaik mit einem Zuwachs von 198 MW deutlich vor der Windenergie an Land mit 50 MW. Diese 50 MW dürften der geringste monatliche Zuwachs für die Windenergie an Land in der „Geschichte“ der Direktvermarktung hierzulande sein – und diese Geschichte reicht immerhin bis ins Jahr 2012 zurück. Diese Quasi-Stagnation steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Flaute beim Bau neuer Windturbinen im gesamten Bundesgebiet.
Drittgrößter „Posten“ bei der Direktvermarktung ist die Offshore-Windenergie. Wie im Vormonat liegt das für September gemeldete Volumen bei 7.747 MW. In den nächsten Monaten wird es keinen Zuwachs im Offshore-Windsegment geben. Schlichte Erklärung: Es gibt einfach keine neuen Projekte in den deutschen Nord- und Ostseegewässern.
Weiterhin besser als in den Vorjahren schneidet die sonstige Direktvermarktung ab: Für September ist eine Leistung von gut 371 MW gemeldet – der bislang höchste Wert in diesem Jahr. Diese Vermarktungsoption ist und bleibt aber ein Nischengeschäft.
Bei den Meldungen für die einzelnen Energieträger liegt Photovoltaik mit einem Zuwachs von 198 MW deutlich vor der Windenergie an Land mit 50 MW. Diese 50 MW dürften der geringste monatliche Zuwachs für die Windenergie an Land in der „Geschichte“ der Direktvermarktung hierzulande sein – und diese Geschichte reicht immerhin bis ins Jahr 2012 zurück. Diese Quasi-Stagnation steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Flaute beim Bau neuer Windturbinen im gesamten Bundesgebiet.
Drittgrößter „Posten“ bei der Direktvermarktung ist die Offshore-Windenergie. Wie im Vormonat liegt das für September gemeldete Volumen bei 7.747 MW. In den nächsten Monaten wird es keinen Zuwachs im Offshore-Windsegment geben. Schlichte Erklärung: Es gibt einfach keine neuen Projekte in den deutschen Nord- und Ostseegewässern.
Weiterhin besser als in den Vorjahren schneidet die sonstige Direktvermarktung ab: Für September ist eine Leistung von gut 371 MW gemeldet – der bislang höchste Wert in diesem Jahr. Diese Vermarktungsoption ist und bleibt aber ein Nischengeschäft.
Ralf Köpke
© 2025 Energie & Management GmbH
Mittwoch, 09.09.2020, 13:36 Uhr
Mittwoch, 09.09.2020, 13:36 Uhr
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