• Vor neuer Hitzewelle fehlt den Märkten Schwung
  • ETS-Reform wird zum Balanceakt für EU-Kommission
  • Brandenburg überlegt gemeinsame Strompreiszone mit Polen
  • Europäischer Integration des Strommarktes schreitet voran
  • PPA und Speichergeschäft dominieren bei Citiworks
  • Frankreich: Mehr Stromexporte, mehr negative Preise
  • Leicht steigendes PPA-Preisniveau im Juni
  • SWM bauen Mehrheit an M-Net weiter aus
  • Koalition will Energiewendeförderung kürzen
  • Celle spart 70 Prozent Strom durch LED-Umbau
Enerige & Management > Elektrofahrzeuge - Förderportal für neue E-Fahrzeuge gestartet
Quelle: Pixabay / Gerd Altmann
ELEKTROFAHRZEUGE:
Förderportal für neue E-Fahrzeuge gestartet
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) hat das Portal für die neue E-Auto-Förderung freigeschaltet.
 
Privatpersonen können seit dem 19. Mai Zuschüsse für neu zugelassene Elektroautos, Plug-in-Hybride und Elektrofahrzeuge mit Reichweitenverlängerer beantragen, teilten das Bafa und das Bundesumweltministerium am 19. Mai mit. Förderfähig sind Fahrzeuge, die seit dem 1. Januar 2026 erstmals zugelassen wurden oder noch zugelassen werden.

Das Bundesumweltministerium begründet die rückwirkende Förderung mit dem Ziel, Kaufzurückhaltung zu Beginn des Jahres zu vermeiden. Nach Angaben des Ministeriums wurden zwischen Januar und April 2026 rund 224.000 batterieelektrische Fahrzeuge neu zugelassen. Der Anteil an den Neuzulassungen lag demnach bei 23,6 Prozent.

Die Förderung richtet sich nach Einkommen, Familiengröße und Fahrzeugtyp. Der Zuschuss liegt zwischen 1.500 und 6.000 Euro. Das Programm umfasst sowohl Kauf als auch Leasing von Neufahrzeugen. Für den Zeitraum von 2026 bis 2029 stehen laut Bundesumweltministerium drei Milliarden Euro bereit. Das Ministerium geht von rund 800.000 geförderten Fahrzeugen aus.

„Wir tun mit diesem Förderprogramm etwas für die Umwelt, für die Autoindustrie und für die Haushalte, die sich sonst kein Elektroauto leisten könnten. Das ist angesichts der geopolitischen Lage wichtiger denn je. Denn die aktuelle fossile Krise ist längst nicht vorbei und könnte jederzeit wiederkommen“, lässt sich Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) in der Mitteilung zitieren. 
 

Heidi Roider
Redakteurin und Chefin vom Dienst
+49 (0) 8152 9311 28
eMail
facebook
© 2026 Energie & Management GmbH
Dienstag, 19.05.2026, 10:58 Uhr

Mehr zum Thema