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Enerige & Management > Windkraft - Flughafen München setzt auf Offshore-Windstrom
Der Windpark Nordseecluster entsteht 50 Kilometer nördlich der Insel Juist. Quelle: RWE
WINDKRAFT:
Flughafen München setzt auf Offshore-Windstrom
Der Flughafen München und der Energiekonzern RWE haben ein Power Purchase Agreement (PPA) über die Lieferung von Strom aus einem Nordsee-Windpark unterzeichnet.
 
Das PPA hat eine Laufzeit von zehn Jahren und sichert dem Flughafen jährlich 40 Millionen kWh aus einem neuen Windpark zu. Den Strom soll der RWE-Offshore-Windpark Nordseecluster A liefern. Er liegt rund 50 Kilometer nördlich der Insel Juist und befindet sich im Bau. Die Gesamtleistung liegt bei 660 MW, die Inbetriebnahme ist für 2027 geplant. 

Der Strom wird der Versorgung der Flughafen-Infrastruktur dienen. Die Vereinbarung gilt als wichtiger Baustein der Nachhaltigkeitsstrategie „NetZero 2035“ des Münchner Airports.

Jan-Henrik Andersson, CCO und CSO der Flughafen München GmbH, erklärte dazu: „Der zusätzliche Grünstrom leistet einen wesentlichen Beitrag zur eigenen Energieversorgung, gleichzeitig wird er durch die Einsparung von rund 13.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr wesentlich zur Erreichung der flughafeninternen Klimaziele beitragen.“

Ulf Kerstin, Chief Commercial Officer bei RWE Supply & Trading: „Stromlieferverträge wie dieser mit dem Flughafen München sind für uns ein wichtiger Schritt, um die Dekarbonisierung in Deutschland zu beschleunigen und gleichzeitig die Versorgung langfristig sicherzustellen. Mit großangelegten Offshore-Projekten wie dem Nordseecluster können wir zuverlässig mehr CO2-freien Strom ins Netz bringen und damit den Aufbau eines stabilen und zukunftsfähigen Energiesystems unterstützen.“ 
 

Günter Drewnitzky
Redakteur
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