
Visualisierung des Holzheizkraftwerks am Flughafen Köln Bonn. Quelle: Rheinenergie
HEIZKRAFTWERKE:
Flughafen Köln Bonn für die Wärme auf dem Holzweg
Im kommenden Winter bereits soll es in Betrieb gehen, nun haben die Bauarbeiten begonnen: Das entstehende Holzheizkraftwerk am Flughafen Köln Bonn ist ein Gemeinschaftsprojekt.
Der Flughafen Köln Bonn kann künftig etwa ein Drittel seines Wärmebedarfs über ein entstehendes Holzheizkraftwerk decken.
Für die Anlage haben jetzt die Bauarbeiten begonnen, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der beteiligten Partner.
Das Kraftwerk auf dem Airport-Gelände im Südosten der Domstadt ist ein Gemeinschaftsprojekt des Flughafens, des Energiekonzerns Rheinenergie und der AVG Ressourcen, einer Tochtergesellschaft der Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG Köln). Der Betrieb der Anlage ist noch für den Winter 2025/26 vorgesehen. Bis zu 2,5 MW soll die Wärmeleistung betragen.
Die AVG Ressourcen liefert das nötige Brennmaterial für das Heizwerk. Das Holz soll aus Grünschnitt, der auf Flughafen-Flächen anfällt, und lokalen, nachwachsenden Rohstoffen stammen, die die AVG Ressourcen etwa bei der Landschaftspflege gewinnt.

Bau des Heizkraftwerks im Contracting-Modell
Bei der Kooperation von Rheinenergie und Flughafen handelt es sich um eine Fortsetzung einer erprobten Zusammenarbeit. Der Kölner Energiekonzern errichtet das Holzheizkraftwerk im Rahmen eines Contracting-Abkommens. Seit geraumer Zeit ist das Unternehmen bereits Versorger des Flughafens in den Bereichen Gas, Strom, Kälte und Wärme.
Mit dem neuen Kraftwerk kann der Flughafen bis zu einem Drittel seines erforderlichen Wärmebedarfs decken. In den wärmeren Monaten ist es geplant, die überschüssige Wärme in Kälte umzuwandeln. Als weiteren Meilenstein auf dem Weg, den Flughafen klimaneutral und effizient mit Energie zu versorgen, bezeichnet Rheinenergie-Vertriebsvorstand Stephan Segbers das Vorhaben.
Für den Vorstandsvorsitzenden Andreas Feicht ist es sogar ein „Leuchtturmprojekt“ der nachhaltigen und klimafreundlichen Energieversorgung. Es soll im Vergleich zum Einsatz fossiler Brennstoffe jährlich mehr als 2.700 Tonnen CO2 einsparen.
Das Heizkraftwerk erhält über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) Fördermittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Dafür hatten die Beteiligten sich noch Geld aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) gesichert, der unter Schwarz-Rot eine Neuauflage erfahren soll.
Das Kraftwerk auf dem Airport-Gelände im Südosten der Domstadt ist ein Gemeinschaftsprojekt des Flughafens, des Energiekonzerns Rheinenergie und der AVG Ressourcen, einer Tochtergesellschaft der Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG Köln). Der Betrieb der Anlage ist noch für den Winter 2025/26 vorgesehen. Bis zu 2,5 MW soll die Wärmeleistung betragen.
Die AVG Ressourcen liefert das nötige Brennmaterial für das Heizwerk. Das Holz soll aus Grünschnitt, der auf Flughafen-Flächen anfällt, und lokalen, nachwachsenden Rohstoffen stammen, die die AVG Ressourcen etwa bei der Landschaftspflege gewinnt.

Beim Spatenstich: (von links) Stephan Segbers (Rheinenergie), Andreas Freund (AVG-Geschäftsführer), Viktor Haase (Staatssekretär
im Umweltministerium NRW), Thilo Schmid (Geschäftsführer Flughafen), Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos),
Andreas Feicht (Rheinenergie), Klaus-Dieter Scheurle (Aufsichtsratsvorsitzender Flughafen) und Cenk Özöztürk (Geschäftsführer
Flughafen).
Quelle: Köln Bonn Airport
Quelle: Köln Bonn Airport
Bau des Heizkraftwerks im Contracting-Modell
Bei der Kooperation von Rheinenergie und Flughafen handelt es sich um eine Fortsetzung einer erprobten Zusammenarbeit. Der Kölner Energiekonzern errichtet das Holzheizkraftwerk im Rahmen eines Contracting-Abkommens. Seit geraumer Zeit ist das Unternehmen bereits Versorger des Flughafens in den Bereichen Gas, Strom, Kälte und Wärme.
Mit dem neuen Kraftwerk kann der Flughafen bis zu einem Drittel seines erforderlichen Wärmebedarfs decken. In den wärmeren Monaten ist es geplant, die überschüssige Wärme in Kälte umzuwandeln. Als weiteren Meilenstein auf dem Weg, den Flughafen klimaneutral und effizient mit Energie zu versorgen, bezeichnet Rheinenergie-Vertriebsvorstand Stephan Segbers das Vorhaben.
Für den Vorstandsvorsitzenden Andreas Feicht ist es sogar ein „Leuchtturmprojekt“ der nachhaltigen und klimafreundlichen Energieversorgung. Es soll im Vergleich zum Einsatz fossiler Brennstoffe jährlich mehr als 2.700 Tonnen CO2 einsparen.
Das Heizkraftwerk erhält über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) Fördermittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Dafür hatten die Beteiligten sich noch Geld aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) gesichert, der unter Schwarz-Rot eine Neuauflage erfahren soll.
Volker Stephan
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Dienstag, 01.04.2025, 15:59 Uhr
Dienstag, 01.04.2025, 15:59 Uhr
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