
Quelle: Shutterstock / peopleandmore
STROMNETZ:
Flexible Trafos für die Energiewende
Das Tennet-Umspannwerk Würgassen in Nordrhein-Westfalen gilt als wichtiger Knotenpunkt − auch was die Energiewende betrifft. Deshalb wird es jetzt umfassend modernisiert.
Wegen seiner Nähe zu Hessen und Niedersachsen ist das Umspannwerk Würgassen nicht nur wichtig für die Stromversorgung des
oberen Wesertals, sondern es hat auch eine zentrale Bedeutung für die Großräume Hannover, Kassel und Göttingen. Diese werden
noch über die 220-kV-Ebene mit Windkraftstrom von der Küste beliefert. Über die 380-kV-Ebene fließt Energie nach Frankfurt
am Main und in Richtung Süddeutschland.
Jetzt werden im Zuge der Modernisierungsmaßnahmen zwei neue Transformatoren in Würgassen installiert. Die sind nicht nur wegen ihres Transportgewichts von je 320 Tonnen bemerkenswert, sondern auch aufgrund ihrer Konstruktion: Sie können nämlich mit beiden Spannungen arbeiten.
Zunächst werden die Trafos nach Angaben des Übertragungsnetzbetreibers Tennet für die 220-kV-Ebenen eingesetzt und sollen vor allem die Stromversorgung Kassels und Göttingens absichern. Wenn die insgesamt 230 Kilometer lange 380-kV-Leitung Wahle-Mecklar − derzeit im Bau − Ende 2024 in Betrieb geht, wird im Raum Südniedersachsen, Nordhessen und im südöstlichen Westfalen die 220-kV-Ebene außer Betrieb genommen. Dann können die flexiblen Trafos die 380- und 110-kV-Ebene verbinden.
Jetzt werden im Zuge der Modernisierungsmaßnahmen zwei neue Transformatoren in Würgassen installiert. Die sind nicht nur wegen ihres Transportgewichts von je 320 Tonnen bemerkenswert, sondern auch aufgrund ihrer Konstruktion: Sie können nämlich mit beiden Spannungen arbeiten.
Zunächst werden die Trafos nach Angaben des Übertragungsnetzbetreibers Tennet für die 220-kV-Ebenen eingesetzt und sollen vor allem die Stromversorgung Kassels und Göttingens absichern. Wenn die insgesamt 230 Kilometer lange 380-kV-Leitung Wahle-Mecklar − derzeit im Bau − Ende 2024 in Betrieb geht, wird im Raum Südniedersachsen, Nordhessen und im südöstlichen Westfalen die 220-kV-Ebene außer Betrieb genommen. Dann können die flexiblen Trafos die 380- und 110-kV-Ebene verbinden.

© 2025 Energie & Management GmbH
Mittwoch, 16.02.2022, 09:27 Uhr
Mittwoch, 16.02.2022, 09:27 Uhr
Mehr zum Thema