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Enerige & Management > Wärmenetz - Fernwärme in Würzburg künftig unter einem Dach
Quelle: Fotolia / fefufoto
WÄRMENETZ:
Fernwärme in Würzburg künftig unter einem Dach
In Würzburg ist die Fernwärmeversorgung in eine Gesellschaft zusammengelegt worden. Damit sollen Kosten sowie der Verwaltungsaufwand reduziert werden.
 
Die Fernwärmeversorgung für Würzburg kommt künftig aus einer Hand, teilten die Stadtwerke Würzburg am 26. Januar mit. Rückwirkend zum 1. Januar erfolgte eine Verschmelzung der Heizkraftwerk Würzburg GmbH (HKW) auf die Stadtwerke Würzburg AG (STW). Der Beschluss hierzu wurde laut dem Versorger in der Gesellschafterversammlung vom 2. Dezember 2021 getroffen. Durch die Zusammenlegung sollen sich künftig Vorteile ergeben, beispielsweise im technischen Betrieb, im Rechnungswesen oder beim Energieeinkauf.

Das Heizkraftwerk an der Friedensbrücke wurde in den vergangenen Monaten zudem umfassend modernisiert. Unter anderem wurde dabei ein Wärmespeicher integriert, durch dessen Einsatz die Betriebsweise der KWK-Anlagen dahingehend flexibilisiert und optimiert wird, dass sich diese bei gleichzeitiger Abdeckung der anstehenden Fernwärme-Netzlast stärker am Strommarkt orientieren kann.

Grundlagen für die Entscheidung der Verschmelzung der HKW auf die STW seien im Wesentlichen verwaltungs- und kostentechnische Vereinfachungen innerhalb der Konzernstruktur sowie eine generelle Vereinfachung der Abläufe. „Nachdem die Verschmelzung keine Auswirkung auf bestehende Arbeitsstrukturen und -abläufe nach sich zieht, ist diese nur ein logischer Schritt in Richtung effizienter und zukunftsgerichteter Energieversorgung für Würzburg und die Region“, so Thomas Schäfer, Geschäftsführer des Mutterkonzerns Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV). „Unter der künftigen gemeinsamen Firmierung Stadtwerke Würzburg AG investieren wir weiter in den Ausbau der Fernwärmeverteilung der Stadt Würzburg, in Nachhaltigkeit und Effizienz und damit auch in die Wärmewende deutschlandweit.“

Seit der Verschmelzung hält die Stadt Würzburg 19,23 %, die Thüga 24,99 % und die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) 55,78 % der Geschäftsanteile der STW.
 

Heidi Roider
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