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BILANZ:
EVO steigert Jahresüberschuss
Die Energieversorgung Offenbach schließt das Geschäftsjahr 2024 mit einem Überschuss von 27 Millionen Euro ab. Die Dividende fällt schmäler aus als im Vorjahr.
Positiver Rückblick in Offenbach: „Es war ein gutes und erfolgreiches Jahr“, sagte der Vorstandsvorsitzende des kommunalen
Energieversorgers bei der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für 2024. Den Jahresüberschuss der Energieversorgung Offenbach
(EVO) bezifferte Christoph Meier 27 Millionen Euro. Im Jahr 2023 standen 25,8 Millionen Euro unter dem Strich.
Das Plus führte der EVO-Chef zum einen auf ein gutes Ergebnis aus dem Windgeschäft zurück. Zum anderen hätten dazu höhere Stromnetzentgelte aufgrund der Investitionen der EVO in das Stromnetz beigetragen. Diese beiden Faktoren überwogen die geringeren Margen im Vertrieb, erklärte Meier und verwies auf die starke Konkurrenz im Stromgeschäft.
Die 27 Millionen Euro Jahresüberschuss dürften als Marke stehen bleiben. Meier rechnet für die kommenden Jahre mit sinkenden Ergebnissen. Es sei absehbar, dass die Beiträge aus dem Windgeschäft geringer ausfallen werden.
Die Umsatzerlöse der AG summierten sich 2024 auf 476,4 Millionen Euro – ein Rückgang um 3,5 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Das Investitionsvolumen stieg nach Unternehmensangaben um mehr als 11 Millionen auf 38,3 Millionen Euro. Das Eigenkapitalpolster wuchs von 193,9 auf 200,7 Millionen Euro.
Ebit der EVO-Gruppe gesunken
Deutliche Abstriche machen musste die EVO-Gruppe. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern sank um gut 22 Prozent auf 56,4 Millionen Euro. Als Gründe nannte der Vorstand höherer Kosten für die Kohlebeschaffung und niedrigere Vertriebsmargen.
Den Gürtel etwas enger schnallen müssen die Aktionäre. An die beiden Hauptaktionäre, die die MVV Energie AG und die Stadtwerke Offenbach Holding GmbH, die jeweils 48 Prozent der Anteile halten, schütten die EVO für 2024 9,2 Millionen Euro aus. Davor waren es 9,8 Millionen Euro.
Gewachsen ist die Zahl der Beschäftigten der EVO-Gruppe. Zum Stichtag 30. September betrug sie 679, 30 mehr als zum gleichen Zeitpunkt 2023.
Gut vorangegangen ist nach Unternehmensangaben mit den beiden Großprojekte der EVO – die Ertüchtigung des Hochspannungsnetzes für Stadt und Kreis Offenbach sowie der Umbau des EVO-Energiewerks zu einem Zentrum der Dekarbonisierung. „Die Planungen für das Kraftwerk und die Bauarbeiten an unserem Stromnetz schreiten planmäßig voran“, so Technikvorstand Günther Weiß.
Quelle: EVO
Das Plus führte der EVO-Chef zum einen auf ein gutes Ergebnis aus dem Windgeschäft zurück. Zum anderen hätten dazu höhere Stromnetzentgelte aufgrund der Investitionen der EVO in das Stromnetz beigetragen. Diese beiden Faktoren überwogen die geringeren Margen im Vertrieb, erklärte Meier und verwies auf die starke Konkurrenz im Stromgeschäft.
Die 27 Millionen Euro Jahresüberschuss dürften als Marke stehen bleiben. Meier rechnet für die kommenden Jahre mit sinkenden Ergebnissen. Es sei absehbar, dass die Beiträge aus dem Windgeschäft geringer ausfallen werden.
Die Umsatzerlöse der AG summierten sich 2024 auf 476,4 Millionen Euro – ein Rückgang um 3,5 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Das Investitionsvolumen stieg nach Unternehmensangaben um mehr als 11 Millionen auf 38,3 Millionen Euro. Das Eigenkapitalpolster wuchs von 193,9 auf 200,7 Millionen Euro.
Ebit der EVO-Gruppe gesunken
Deutliche Abstriche machen musste die EVO-Gruppe. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern sank um gut 22 Prozent auf 56,4 Millionen Euro. Als Gründe nannte der Vorstand höherer Kosten für die Kohlebeschaffung und niedrigere Vertriebsmargen.
Den Gürtel etwas enger schnallen müssen die Aktionäre. An die beiden Hauptaktionäre, die die MVV Energie AG und die Stadtwerke Offenbach Holding GmbH, die jeweils 48 Prozent der Anteile halten, schütten die EVO für 2024 9,2 Millionen Euro aus. Davor waren es 9,8 Millionen Euro.
Gewachsen ist die Zahl der Beschäftigten der EVO-Gruppe. Zum Stichtag 30. September betrug sie 679, 30 mehr als zum gleichen Zeitpunkt 2023.
Gut vorangegangen ist nach Unternehmensangaben mit den beiden Großprojekte der EVO – die Ertüchtigung des Hochspannungsnetzes für Stadt und Kreis Offenbach sowie der Umbau des EVO-Energiewerks zu einem Zentrum der Dekarbonisierung. „Die Planungen für das Kraftwerk und die Bauarbeiten an unserem Stromnetz schreiten planmäßig voran“, so Technikvorstand Günther Weiß.
Kennzahlen | 2024 | 2023 |
Umsatz, inkl. Stromsteuer (Mio. Euro) | 476,4 | 493,6 |
Finanzergebnis (Mio. Euro) | 12,4 | 0,7 |
Jahresüberschuss (Mio. Euro) | 27 | 25,8 |
Stromabsatz (Mio. kWh) | 861,3 | 945 |
Fernwärmeabsatz (Mio. kWh) | 451,3 | 445,2 |
Gasabsatz (Mio. kWh) | 651 | 544 |
Manfred Fischer
© 2025 Energie & Management GmbH
Mittwoch, 26.02.2025, 17:15 Uhr
Mittwoch, 26.02.2025, 17:15 Uhr
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