
Bild: Fotolia
WASSERSTOFF:
Europas erste Wasserstoff-Tram kommt aus Sachsen
Im Regionalverkehr fahren schon Züge mit Wasserstoff. Bald soll es auch Straßenbahnen mit Brennstoffzellenantrieb geben.
Die "HeiterBlick GmbH" aus Leipzig entwickelt gemeinsam mit den Chemnitzer Unternehmen Hörmann Vehicle Engineering und Flexiva
Automation & Robotik die erste mit Wasserstoff-Brennstoffzellen betriebene Straßenbahn in Europa.
Den Projektstartschuss gab jüngst das Bundesverkehrsministerium (BMWI) mit der Genehmigung des Förderzuschlags. Das Projekt wird im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP 2) mit insgesamt 2,1 Mio. Euro durch das BMVI gefördert. Für die Entwicklung des Fahrzeugs sind insgesamt rund 5 Mio. Euro veranschlagt.
Der Prototyp der Brennstoffzellen-Straßenbahn soll 2025 fertiggestellt sein. Der neuartige Antrieb macht städtischen Straßenbahnbetrieben neue Streckenerschließungen möglich – dort, wo aus ökologischen, städtebaulichen oder verkehrstechnischen Gründen Oberleitungen nur schwer oder gar nicht realisierbar sind.
Neue Stadtteile und Stadtrandgebiete können so deutlich einfacher erschlossen werden. Selbst bei den aktuell noch hohen Preisen für den Energieträger Wasserstoff ergebe sich eine Kostenersparnis durch den Wegfall der Oberleitungen, wird Heiterblick-Geschäftsführer Samuel Kermelk in der Leipziger Volkszeitung zitiert.
Weltweit gesehen wird die Brennstoffzellen-Tram aus Sachsen allerdings nicht die erste ihrer Art sein. In China sind derartige Züge bereits seit 2015 unterwegs.
Den Projektstartschuss gab jüngst das Bundesverkehrsministerium (BMWI) mit der Genehmigung des Förderzuschlags. Das Projekt wird im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP 2) mit insgesamt 2,1 Mio. Euro durch das BMVI gefördert. Für die Entwicklung des Fahrzeugs sind insgesamt rund 5 Mio. Euro veranschlagt.
Der Prototyp der Brennstoffzellen-Straßenbahn soll 2025 fertiggestellt sein. Der neuartige Antrieb macht städtischen Straßenbahnbetrieben neue Streckenerschließungen möglich – dort, wo aus ökologischen, städtebaulichen oder verkehrstechnischen Gründen Oberleitungen nur schwer oder gar nicht realisierbar sind.
Neue Stadtteile und Stadtrandgebiete können so deutlich einfacher erschlossen werden. Selbst bei den aktuell noch hohen Preisen für den Energieträger Wasserstoff ergebe sich eine Kostenersparnis durch den Wegfall der Oberleitungen, wird Heiterblick-Geschäftsführer Samuel Kermelk in der Leipziger Volkszeitung zitiert.
Weltweit gesehen wird die Brennstoffzellen-Tram aus Sachsen allerdings nicht die erste ihrer Art sein. In China sind derartige Züge bereits seit 2015 unterwegs.
© 2025 Energie & Management GmbH
Freitag, 19.03.2021, 14:33 Uhr
Freitag, 19.03.2021, 14:33 Uhr
Mehr zum Thema