Quelle: Fotolia / Detlef
WÄRME:
Erdsonden für kalte Nahwärme in Münster
Die Stadtwerke Münster erschließen in einem Neubaugebiet Erdwärme aus 250 Metern Tiefe. Rund 8,5 Millionen Euro investiert das Unternehmen in die Wärmeversorgung von 500 Wohneinheiten.
Das Erdreich im Südosten Münsters als Quelle für kalte Nahwärme: Die Stadtwerke bohren im Neubaugebiet Albachten-Ost. Aus
rund 250 Metern Tiefe will das kommunale Unternehmen thermische Energie gewinnen. Bis zu 102 Erdsonden in fünf Sondenfeldern
sollen Wärme aufnehmen und in ein Nahwärmenetz einspeisen. Derzeit werden die Erdsondenfelder angelegt, teilen die Stadtwerke
mit.
Die oberflächennahe Geothermie soll ein Baustein für die Versorgung des Neubaugebiets sein. Dort sind 500 Wohneinheiten vorgesehen. Das Investitionsvolumen für die klimaneutrale Wärmeversorgung beziffern die Stadtwerke auf rund 8,5 Millionen Euro. Vierzig Prozent der Investitionssumme würden über die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) finanziert, heißt es.
„Mit der kalten Nahwärme in Albachten-Ost zeigen wir, dass die Wärmewende technologisch vielfältig ist und ein Innovationsmotor ist“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Sebastian Jurczy. Die Stadtwerke kümmerten sich um alles rund um den Betrieb und die Technik, erläutert er. „Ein solches System rechnet sich aber nur, wenn alle mitmachen“. Daher gelte eine auf 20 Jahre angelegte Abnahmeverpflichtung für die späteren Eigentümer. Individuelle Heizlösungen seien nicht zulässig, mit Ausnahme von Kamin- oder Kachelöfen.
Im Sommer zur Kühlung
Zum Einsatz kommen sollen „besonders effiziente Sole-/Wasser-Wärmepumpen“. Diese Pumpen heben die Temperatur so weit an, dass sie Wohnräume heizen und Wasser wärmen können. Im Sommer könne das System zur Kühlung eingesetzt werden und die Innentemperaturen um einige Grad Celsius senken.

Die ersten Kilowattstunden der kalten Nahwärme in Albachten sollen in die neu errichtete Grundschule fließen. Nach Fertigstellung im Sommer werde das Schulgebäude als erstes angeschlossen. Die Rohrleitungen, über die die Wärme ins Haus kommt, lägen schon bereit. Ein weiteres kaltes Nahwärmenetz wollen die Stadtwerke im Neubaugebiet Handorf-Kirschgarten errichten.
Die oberflächennahe Geothermie soll ein Baustein für die Versorgung des Neubaugebiets sein. Dort sind 500 Wohneinheiten vorgesehen. Das Investitionsvolumen für die klimaneutrale Wärmeversorgung beziffern die Stadtwerke auf rund 8,5 Millionen Euro. Vierzig Prozent der Investitionssumme würden über die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) finanziert, heißt es.
„Mit der kalten Nahwärme in Albachten-Ost zeigen wir, dass die Wärmewende technologisch vielfältig ist und ein Innovationsmotor ist“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Sebastian Jurczy. Die Stadtwerke kümmerten sich um alles rund um den Betrieb und die Technik, erläutert er. „Ein solches System rechnet sich aber nur, wenn alle mitmachen“. Daher gelte eine auf 20 Jahre angelegte Abnahmeverpflichtung für die späteren Eigentümer. Individuelle Heizlösungen seien nicht zulässig, mit Ausnahme von Kamin- oder Kachelöfen.
Im Sommer zur Kühlung
Zum Einsatz kommen sollen „besonders effiziente Sole-/Wasser-Wärmepumpen“. Diese Pumpen heben die Temperatur so weit an, dass sie Wohnräume heizen und Wasser wärmen können. Im Sommer könne das System zur Kühlung eingesetzt werden und die Innentemperaturen um einige Grad Celsius senken.

Rund 10 Meter ragt der Bohrturm in die Höhe: Für das kalte Nahwärmenetz in Albachten-Ost bohren die Stadtwerke Münster in
rund 250 Metern nach Erdwärme
Foto: Baugrund Süd
Foto: Baugrund Süd
Die ersten Kilowattstunden der kalten Nahwärme in Albachten sollen in die neu errichtete Grundschule fließen. Nach Fertigstellung im Sommer werde das Schulgebäude als erstes angeschlossen. Die Rohrleitungen, über die die Wärme ins Haus kommt, lägen schon bereit. Ein weiteres kaltes Nahwärmenetz wollen die Stadtwerke im Neubaugebiet Handorf-Kirschgarten errichten.
Manfred Fischer
© 2026 Energie & Management GmbH
Mittwoch, 25.02.2026, 17:45 Uhr
Mittwoch, 25.02.2026, 17:45 Uhr
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