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Enerige & Management > Personalie - Enpal mit neuem Führungsteam
Quelle: Shutterstock / Andrii Yalansky
PERSONALIE:
Enpal mit neuem Führungsteam
Der Berliner Energiedienstleister Enpal richtet seine Organisation neu aus und besetzt mehrere Schlüsselpositionen für die weitere Expansion des Unternehmens.
 
Im Mittelpunkt steht der Aufbau einer neuen Energy-Tech-Einheit, die sämtliche Technologieaktivitäten des Unternehmens bündelt. Die Leitung der neuen Sparte übernimmt Chief Product Officer Benjamin Merle-Oberheide. Unter ihrem Dach werden künftig die KI-Tochter Flexa, die Plattform „Enpal.One“, Enpal Energy sowie Smart-Meter-Anbieter Metrify zusammengeführt.

Ziel ist die Entwicklung neuer digitaler Energiedienstleistungen und KI-basierter Anwendungen für Privat- und Gewerbekunden, wie das Unternehmen mitteilt. Eine zentrale Rolle spielt danach Moritz Hubel, bisher Geschäftsführer von Enpal Energy. Er übernimmt die Verantwortung für die Technologie-Strategie und führt das rund 350-köpfige Tech-Team. Zu seinen Aufgaben gehört vor allem der Ausbau KI-gestützter Softwarelösungen für die Steuerung dezentraler Energiesysteme.

Neu geschaffen wurde zudem die Position des Chief Growth Officer. Den übernimmt Benjamin Hannemann-Zagel, der künftig die gruppenweiten Marketingaktivitäten verantwortet. Als Chief Commercial Officer verstärkt Lukas Pauly, bislang Leiter des Partnervertriebs, die Vertriebsorganisation um Chief Sales Officer Stephan Rink. Marketing und Vertrieb sollen dadurch enger verzahnt werden.

Auch operativ setzt Enpal auf eine neue Struktur. Simon Harske, bislang Leiter der Wärmepumpensparte, wurde zum Chief Operations Officer berufen. Er verantwortet künftig eine eigenständige Operations-as-a-Service-Einheit, über die Enpal seine Planungs-, Installations- und Servicekompetenzen auch anderen Marktteilnehmern zur Verfügung stellen will.

Die organisatorische Neuaufstellung begleitet eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung. Nach vorläufigen Zahlen erwartet Enpal für das erste Halbjahr 2026 einen Umsatz von mehr als 600 Millionen Euro und damit ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
 

Günter Drewnitzky
Redakteur
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Donnerstag, 18.06.2026, 10:54 Uhr

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