Quelle: E&M
VBW-ENERGIEPREISINDEX:
Energiepreisanstieg in Bayern verlangsamte sich
Der Energiepreisindex der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) hat im April 2026 gegenüber dem Vormonat erneut zugelegt.
Der Energiepreisindex der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) stieg im April 2026 um 2,8 Prozent auf 136,3 Punkte, nachdem er im März
infolge des Irankriegs bereits um mehr als 20 Prozent zugelegt hatte.
Überdurchschnittlich stark stieg aber im April erneut der Teilindex für Primärenergie. Im Vergleich zum Vormonat legte der Index um 5,6 Prozent auf 138,4 Punkte zu. Das Vorjahresniveau wurde um fast ein Drittel (+30,7 Prozent) überschritten.
Verantwortlich für den Anstieg des Teilindex gegenüber dem Vormonat war vor allem Erdöl. Während die Einfuhrpreise für Erdöl um 7,5 Prozent stiegen, verteuerte sich in Deutschland erzeugtes Erdöl um 35,3 Prozent. Neben den Preisen für Erdöl stiegen im April auch die Einfuhrpreise für Steinkohle (+3,1 Prozent) und Erdgas (+2,6 Prozent) moderat an. Die Erzeugerpreise für Braunkohle (-0,2 Prozent) gingen gegenüber März hingegen minimal zurück.
Der Teilindex für Sekundärenergie stieg im April minimal um 0,1 Prozent auf 134,2 Punkte. Das Vorjahresniveau wurde um 12,3 Prozent überschritten. Während die Erzeugerpreise für Diesel (+3,4 Prozent) moderat und für Flüssiggas (+35,0 Prozent) stark anstiegen, gingen die Erzeugerpreise für Leichtes Heizöl (-1,6 Prozent) und Fernwärme (-0,2 Prozent) jeweils leicht zurück.
Gegenüber dem Vorjahresmonat lagen vor allem die Preise der auf Erdöl basierenden Sekundärenergieträger Leichtes Heizöl (+55,8 Prozent), Diesel (+40,0 Prozent) und Flüssiggas (+36,8 Prozent) höher.
Der Strompreisindex, der im Index für Sekundärenergie enthalten ist, lag im April 2026 bei 105,4 Punkten. Entgegen dem allgemeinen Trend ging der Index um 2,3 Prozent gegenüber dem Vormonat zurück. Gegenüber April 2025 lagen die Strompreise um 5,5 Prozent niedriger.
Um die Unternehmen zu entlasten und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu sichern, fordert die VBW eine Senkung der Energiekosten. „Die Einführung eines Industriestrompreises ist ein wichtiger Schritt, muss aber wirksam, praxistauglich und mit bestehenden Entlastungsinstrumenten kombinierbar ausgestaltet sein, um die Wirtschaft tatsächlich zu entlasten“, sagt VBW-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.
Überdurchschnittlich stark stieg aber im April erneut der Teilindex für Primärenergie. Im Vergleich zum Vormonat legte der Index um 5,6 Prozent auf 138,4 Punkte zu. Das Vorjahresniveau wurde um fast ein Drittel (+30,7 Prozent) überschritten.
Verantwortlich für den Anstieg des Teilindex gegenüber dem Vormonat war vor allem Erdöl. Während die Einfuhrpreise für Erdöl um 7,5 Prozent stiegen, verteuerte sich in Deutschland erzeugtes Erdöl um 35,3 Prozent. Neben den Preisen für Erdöl stiegen im April auch die Einfuhrpreise für Steinkohle (+3,1 Prozent) und Erdgas (+2,6 Prozent) moderat an. Die Erzeugerpreise für Braunkohle (-0,2 Prozent) gingen gegenüber März hingegen minimal zurück.
Der Teilindex für Sekundärenergie stieg im April minimal um 0,1 Prozent auf 134,2 Punkte. Das Vorjahresniveau wurde um 12,3 Prozent überschritten. Während die Erzeugerpreise für Diesel (+3,4 Prozent) moderat und für Flüssiggas (+35,0 Prozent) stark anstiegen, gingen die Erzeugerpreise für Leichtes Heizöl (-1,6 Prozent) und Fernwärme (-0,2 Prozent) jeweils leicht zurück.
Gegenüber dem Vorjahresmonat lagen vor allem die Preise der auf Erdöl basierenden Sekundärenergieträger Leichtes Heizöl (+55,8 Prozent), Diesel (+40,0 Prozent) und Flüssiggas (+36,8 Prozent) höher.
Der Strompreisindex, der im Index für Sekundärenergie enthalten ist, lag im April 2026 bei 105,4 Punkten. Entgegen dem allgemeinen Trend ging der Index um 2,3 Prozent gegenüber dem Vormonat zurück. Gegenüber April 2025 lagen die Strompreise um 5,5 Prozent niedriger.
Um die Unternehmen zu entlasten und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu sichern, fordert die VBW eine Senkung der Energiekosten. „Die Einführung eines Industriestrompreises ist ein wichtiger Schritt, muss aber wirksam, praxistauglich und mit bestehenden Entlastungsinstrumenten kombinierbar ausgestaltet sein, um die Wirtschaft tatsächlich zu entlasten“, sagt VBW-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.
Zum Hintergrund
Basisjahr für den vbw Energiepreisindex ist 2021 (2021=100). In den vbw Energiepreisindex fließen insgesamt 14 Einzelpreisindikatoren
zu neun unterschiedlichen Energiearten ein. Die Gewichtung der einzelnen Energiearten erfolgt entsprechend ihrem jeweiligen
Verbrauch in Bayern. Weitere Erläuterungen zum vbw Energiepreisindex finden Sie unter www.vbw-bayern.de/Energiepreisindex.
Redaktion
© 2026 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 18.06.2026, 14:36 Uhr
Donnerstag, 18.06.2026, 14:36 Uhr
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