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Enerige & Management > Elektromobilität - EnBW schickt KI an die Hotline für E-Auto-Fahrer
Die KI-Ladeassistenz der EnBW ist rund um die Uhr erreichbar. Quelle: EnBW / Fotograf Endre Dulic
ELEKTROMOBILITÄT:
EnBW schickt KI an die Hotline für E-Auto-Fahrer
Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG erweitert ihr Serviceangebot an Ladesäulen um eine neue KI-Ladeassistenz. Die KI soll schneller bei Problemen helfen. 
 
EnBW erweitert den telefonischen Support für sein Ladenetz um einen KI-basierten Assistenten. Die KI-Ladeassistenz soll künftig Anfragen von E-Auto-Fahrern entgegennehmen, wenn beim Laden Probleme auftreten, wie der Energiekonzern mitteilte. Das System ist dem technischen Support vorgeschaltet und rund um die Uhr erreichbar.

Nutzerinnen und Nutzer erreichen die Ladeassistenz über die Servicenummer, die EnBW an seinen Ladestationen ausweist. Das System steht derzeit auf Deutsch und Englisch zur Verfügung. Nach Angaben des Unternehmens soll es vor allem Fragen und Probleme bearbeiten, die sich ohne Eingriff eines Servicemitarbeiters lösen lassen.

„Qualität zeigt sich nicht nur beim Laden selbst, sondern auch dann, wenn einmal etwas nicht wie geplant funktioniert. Einige Kundinnen und Kunden kennen vielleicht schon den technischen Telefon-Support der EnBW. Diesen ergänzen wir jetzt mit der KI-Ladeassistenz“, sagt Lars Jacobs, Chief Commercial Officer E-Mobility bei der EnBW. 

​Technischer Support bleibt nachgeschaltet


Die Ladeassistenz kann unter anderem dabei helfen, Ladestationen und Ladepunkte eindeutig zu identifizieren, den Ladevorgang zu starten oder alternative Ladepunkte in der Nähe zu finden, teilte EnBW dazu weiter mit. Zusätzlich bietet sie Unterstützung bei der Nutzung von Ladekarte oder App.

Dazu fragt die Software während des Telefonats Informationen zum jeweiligen Problem ab und leitet daraus Lösungsschritte ab. Rund zwei Drittel der Anfragen würden bereits während des Gesprächs mit der KI-Ladeassistenz bearbeitet, teilte EnBW mit. Das Unternehmen macht in der Mitteilung keine Angaben dazu, wie viele Anfragen dem System bislang vorlagen und über welchen Zeitraum die Quote ermittelt wurde.

Kann die Ladeassistenz ein Problem nicht lösen, bleibt der technische Support als nächste Stufe der Kundenbetreuung bestehen. EnBW will mit der vorgeschalteten Automatisierung zugleich die Service-Teams entlasten, damit diese sich auf komplexere Fälle konzentrieren können. (hr)
 

Heidi Roider
Redakteurin und Chefin vom Dienst
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