MARKTKOMMENTAR:
Eine Frage des Spielsystems
Der deutsche Stromhandel schien sich den Dienstag in zwei Halbzeiten aufgeteilt zu haben: Am Vormittag kontrollierte die Mannschaft der Käuferseite das Spiel und drückte mit einigen gezielten Attacken die Preise nach unten. Am Nachmittag ging jedoch die Kontertaktik der Verkäuferseite auf, bei einigen Terminprodukten legten die Preise wieder zu. Somit endete die Trading-Partie am Dienstag unentschieden, aber die Profis konnten doch die taktischen Feinheiten des Spiels erkennen.
Schiebung?
„Am Vormittag deutete alles noch darauf hin, dass der Korrekturkurs nach unten fortgesetzt wird. Doch dann haben einige Player
einzelne Kontrakte mit gezielten Käufen wieder gestützt“, berichtete ein Trader. Das Jahresband Baseload habe zwar weiter
auf 33,50 Euro/MWh nachgegeben, die Quotierungen für gebotene und geforderte Preise (Spreads) verkleinerten sich später...
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Dienstag, 15.06.2004, 17:10 Uhr
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