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REGENERATIVE:
EEG-Konto: Bundeszuschuss sinkt im Juni deutlich
Der Bund musste im Juni deutlich weniger Geld in das EEG-Konto einzahlen. Das Guthaben stieg trotz weiterer negativer Strompreise wieder an.
Der Bundeszuschuss zum EEG-Konto ist im Juni deutlich gesunken. Nach 3,17 Milliarden Euro im Mai flossen im Juni 1,81 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt auf das Konto der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB). Aus deren Transparenzveröffentlichung
geht hervor, dass der Kontostand zum Monatsende von 935 Millionen Euro auf 1,11 Milliarden Euro anstieg. Insgesamt hat der Bund in diesem Jahr bis Ende Juni 7,55 Milliarden Euro zugeschossen.
Das EEG-Konto wird treuhänderisch von den Übertragungsnetzbetreiber geführt. Darüber werden die Bundeszuschüsse, die Vermarktungserlöse für geförderten Strom aus erneuerbaren Energien sowie die Förderauszahlungen verrechnet. Die Vermarktungserlöse aus dem Stromverkauf an der Strombörse stiegen im Juni auf 422 Millionen Euro und lagen damit mehr als doppelt so hoch wie im Mai mit 203 Millionen Euro. Gleichzeitig erhöhten sich die Förderauszahlungen leicht von 1,99 Milliarden Euro auf 2,05 Milliarden Euro.
Auch im Juni kam es wieder zu negativen Börsenstrompreisen, allerdings deutlich seltener und weniger stark als im Vormonat. Der Spotmarktpreis fiel an 199 Viertelstunden unter null, nachdem im Mai noch 315 Viertelstunden mit negativen Preisen gezählt worden waren. Der niedrigste Wert lag bei minus 52,99 Euro/MWh. Im Mai war der Börsenpreis zeitweise bis auf minus 499,99 Euro/MWh gefallen.
20 Prozent Kostendeckungsgrad
Trotz der weiterhin negativen Preise entwickelte sich das EEG-Konto im Juni deutlich günstiger als im Mai. Die höheren Vermarktungserlöse und der geringere Bundeszuschuss führten dazu, dass das Guthaben auf dem Konto wieder anwuchs. Vergleicht man die Markterlöse von 422 Millionen Euro mit den Förderauszahlungen von 2,05 Milliarden Euro, ergibt sich ein Kostendeckungsgrad von gut 20 Prozent. Im Mai hatte dieser Wert noch bei rund 10 Prozent gelegen.
Die EEG-Kontoabrechnungen werden von den Übertragungsnetzbetreibern monatlich auf ihrer Transparenzplattform veröffentlicht. (sag)
Das EEG-Konto wird treuhänderisch von den Übertragungsnetzbetreiber geführt. Darüber werden die Bundeszuschüsse, die Vermarktungserlöse für geförderten Strom aus erneuerbaren Energien sowie die Förderauszahlungen verrechnet. Die Vermarktungserlöse aus dem Stromverkauf an der Strombörse stiegen im Juni auf 422 Millionen Euro und lagen damit mehr als doppelt so hoch wie im Mai mit 203 Millionen Euro. Gleichzeitig erhöhten sich die Förderauszahlungen leicht von 1,99 Milliarden Euro auf 2,05 Milliarden Euro.
Auch im Juni kam es wieder zu negativen Börsenstrompreisen, allerdings deutlich seltener und weniger stark als im Vormonat. Der Spotmarktpreis fiel an 199 Viertelstunden unter null, nachdem im Mai noch 315 Viertelstunden mit negativen Preisen gezählt worden waren. Der niedrigste Wert lag bei minus 52,99 Euro/MWh. Im Mai war der Börsenpreis zeitweise bis auf minus 499,99 Euro/MWh gefallen.
20 Prozent Kostendeckungsgrad
Trotz der weiterhin negativen Preise entwickelte sich das EEG-Konto im Juni deutlich günstiger als im Mai. Die höheren Vermarktungserlöse und der geringere Bundeszuschuss führten dazu, dass das Guthaben auf dem Konto wieder anwuchs. Vergleicht man die Markterlöse von 422 Millionen Euro mit den Förderauszahlungen von 2,05 Milliarden Euro, ergibt sich ein Kostendeckungsgrad von gut 20 Prozent. Im Mai hatte dieser Wert noch bei rund 10 Prozent gelegen.
Die EEG-Kontoabrechnungen werden von den Übertragungsnetzbetreibern monatlich auf ihrer Transparenzplattform veröffentlicht. (sag)
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Dienstag, 14.07.2026, 08:39 Uhr
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