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Enerige & Management > Klimaschutz - DLR erforscht CO2-Vermeidung
Bild: Fotolia
KLIMASCHUTZ:
DLR erforscht CO2-Vermeidung
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat im ostsächsischen Zittau einen weiteren Standort eröffnet. 
 
(dpa) − Das Institut forscht vor allem daran, wie sich energieintensive Produktionsprozesse umweltfreundlicher gestalten lassen, teilte das DLR mit. Dabei geht es darum, in Industrieanlagen und Kraftwerken künftig weniger Kohlendioxid freizusetzen. Als Beispiele nannte DLR-Vorstandsvorsitzende Anke Kaysser-Pyzalla etwa die Stahl- und Aluminiumindustrie sowie die Zementherstellung. Neben Zittau entsteht ein weiterer Standort in Cottbus, wo ebenfalls an sogenannten CO2-armen Industrieprozessen geforscht wird.

Gegründet wurde der DLR-Ableger in Zittau bereits 2019, aktuell sind rund 20 Mitarbeiter am Standort beschäftigt. Langfristig sollen es laut DLR bis zu 60 Mitarbeiter in der ostsächsischen Stadt sein. 

Für die Einrichtung einer Forschungsanlage hat das DLR vorerst eine Halle angemietet, in der Nähe der Zittauer Hochschulbibliothek soll in den nächsten Jahren jedoch ein Neubau mit großer Versuchshalle entstehen. Dort will man vor allem spezielle Hochleistungs-Wärmepumpen entwickeln, mit denen die Industrie mit „grüner Wärme“ versorgt werden kann. Die Forschungsanlage in Zittau arbeitet dafür etwa mit Wasser und Wasserdampf.

Institutsleiter Uwe Riedel stellte in Aussicht, dass eine erste Pilotanlage einer solchen Wärmepumpe mit Temperaturen um 300 Grad in einem Jahr fertig sein und voraussichtlich Anfang 2023 etwa in der Papier- oder Lebensmittelindustrie zum Einsatz kommen könnte.
 

dpa
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Mittwoch, 10.03.2021, 14:52 Uhr

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