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Enerige & Management > IT - Digitale Lieferstellenverwaltung für Kommunen
Quelle: Fotolia/Nmedia
IT:
Digitale Lieferstellenverwaltung für Kommunen
Die Energiedienstleister Envia Mitteldeutsche Energie (EnviaM) hat ein Onlineportal initiiert, das für Kommunen Daten über die Energieversorgung transparent macht.
 
Was bisher den Postweg nahm, kann jetzt digital eingesehen werden: Der Energiedienstleister Envia Mitteldeutsche Energie stellt zusammen mit dem IT-Unternehmen Gisa ein „Kommunalportal“ bereit. Die Technik soll es Kämmerern, Bürgermeistern und anderen Mitarbeitern von Gemeinden ermöglichen, Informationen über die Energieversorgung abzurufen. Die Onlineplattform beinhaltet nach Angabe des Softwareentwicklers zehn Module, die Daten und Dokumente verfügbar machen.

Dazu gehört etwa eine „Lieferstellenverwaltung“. Damit lässt sich für jeden kommunalen Abnehmer, also etwa Schulen oder Kitas, der Stromverbrauch prüfen. Wo ein Smart Meter installiert ist, funktioniere dies im 15-Minuten-Takt, heißt es. Dem Versorger eröffne die Technik die Möglichkeit, Verbräuche exakt aufzulisten.

Andere Module zielen beispielsweise auf die Konzessionsabrechnung und Verwaltung von Stammdaten. Adressen, Zählernummern, Bankdaten – all solche Angaben können die Kommunen eigenhändig aktualisieren, erklärt der Entwickler. Auch einen FAQ-Bereich (Frequently Asked Questions) und ein Modul für Anträge zum Fonds Energieeffizienz Kommunen (FEK) findet sich auf der Plattform. Diese seien so programmiert, dass sie auch mit älteren Internetbrowser-Versionen, etwa dem Internet Explorer, genutzt werden könne.

Die digitale Anwendung habe die Arbeit der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich vereinfacht, sagt Ralf Jentzsch vom Konzessionsmanagement des Energieunternehmens EnviaM. Dank des Kommunalportals erfolgten Prozesse nun transparenter und schneller.

Das Softwareanbieter will im nächsten Schritt die Technik für den Einsatz bei anderen Versorgern weiterentwickeln.
 

Manfred Fischer
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Montag, 02.08.2021, 12:22 Uhr

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