Quelle: E&M
PPA-PREISINDEX:
Deutlicher PPA-Preisrückgang im Februar
Die Preiskorridore für marktübliche Power Purchase Agreements (PPA) sind im Februar 2026 gefallen. Das ergibt der PPA-Preisindex von E&M und Enervis.
Die erzielbaren Preiskorridore für typische Strom-Direktlieferverträge aus Erneuerbare-Energien-Anlagen (PPA) haben sich in
Deutschland im Februar 2026 − in Abhängigkeit vom Strom-Terminmarkt der Börse EEX − nach unten entwickelt. Das ergeben aktuelle
Berechnungen des Analysehauses Enervis für den gemeinsamen PPA-Preisindex mit Energie & Management. Demnach sind die Preise im Terminmarkt im Februar, die die Referenzpreise für PPA bilden, gesunken. Während das Frontjahr
2027 nur noch bei knapp 80 Euro/MWh notiert, sind die Notierungen für die kommenden Quartale ebenfalls gesunken. Das längerfristige Preisniveau notiert
sogar bei unter 70 Euro/MWh für die Base-Lieferung.
Grafik 1: Neue PV-Freiflächenanlagen
Für PPA auf neue Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit zehnjähriger Stromlieferung mit einem Lieferstart im März 2026 lag der Preiskorridor im Februar zwischen 26 Euro/MWh und 37 Euro/MWh. Der dazu korrespondierende Terminmarkt-Mischpreis im Februar für die betreffende PPA-Laufzeit lag bei circa 72 Euro/MWh.
Grafik 2: Onshore-Windenergieanlagen im Bestand
Für PPA auf bestehende, über 20 Jahre alte, ausgeförderte Windenergieanlagen an Land (Ü20-Anlagen) mit zweijähriger Stromlieferung
vom März an ermittelten die Analysten von Enervis eine realistische Schwankungsbreite im Februar von 46 Euro/MWh bis 64 Euro/MWh. Diese hängt neben dem Terminmarkt-Mischpreis von Standort, Anlagentyp und weiteren PPA-Parametern ab. Die PPA-Preisrange
liegt somit oberhalb des Niveaus des Vormonats Januar. Der Terminmarkt-Mischpreis, der die Referenz für diesen PPA-Preis darstellt,
lag bei rund 82 Euro/MWh und damit niedriger als noch im Vormonat
Grafik 1: Neue PV-Freiflächenanlagen

Neue Photovoltaik-Großanlagen konnten in den vergangenen zwölf Monaten in zehnjährigen PPA diese Preis-Bandbreiten erzielen –
hat das Analysehaus Enervis für E&M ermittelt
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Quelle: Enervis
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Quelle: Enervis
Für PPA auf neue Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit zehnjähriger Stromlieferung mit einem Lieferstart im März 2026 lag der Preiskorridor im Februar zwischen 26 Euro/MWh und 37 Euro/MWh. Der dazu korrespondierende Terminmarkt-Mischpreis im Februar für die betreffende PPA-Laufzeit lag bei circa 72 Euro/MWh.
Grafik 2: Onshore-Windenergieanlagen im Bestand

Über 20 Jahre alte Windräder an Land konnten in den vergangenen zwölf Monaten in zweijährigen PPA diese Preis-Bandbreiten
erzielen – hat das Analysehaus Enervis für E&M ermittelt
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Quelle: Enervis
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Quelle: Enervis
Die Methodik des PPA-Preisindex
Auf die Marktpreis-Bandbreiten von PPA kommen die Analysten von Enervis so: Sie nehmen vom ermittelten durchschnittlichen
Preis der jeweils einschlägigen Terminmarkt-Lieferprodukte auf dem Graustrom-Terminmarkt der Börse EEX − dem Dreh- und Angelpunkt
für die Bepreisung dieser langfristigen Direktlieferverträge − verschiedene Ab- und Zuschläge vor:
Redaktion
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Mittwoch, 04.03.2026, 11:44 Uhr
Mittwoch, 04.03.2026, 11:44 Uhr
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