Quelle: Pixabay / E&M
ENERGIEFOTO DER WOCHE:
Dem Himmel nah
Die Energiebranche sorgt immer wieder für besondere Bilder. Einige davon präsentieren wir Ihnen in unserer Rubrik „Energiefoto der Woche“.

Quelle: Auferstehungskirche/Ina Röpcke
Die Bewahrung der Schöpfung ist im christlichen Selbstverständnis tief verankert. Nun hat die Gemeinde der evangelisch-lutherischen Auferstehungskirche im Münchner Westend gezeigt, was im Einklang mit dem Denkmalschutz dabei möglich ist.
Ende August ist eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Kirche mit 65 kW Leistung in Betrieb gegangen. Ergänzt wird sie durch zwei Batteriespeicher mit jeweils 30 kWh Kapazität. Das 1931 eingeweihte Gotteshaus mit rund 800 Plätzen gehört zu den größten evangelischen Kirchen Münchens.
Die Solaranlage ist Teil eines umfassenderen Modernisierungs- und Klimaschutzprojekts. Geplant ist zudem, die bisherige, mit Erdgas betriebene Luftheizung durch eine Großwärmepumpe zu ersetzen.
Aus dem Denkmalschutz – ihre Backsteinarchitektur, die Orgel und historische Kunstwerke sind dafür verantwortlich – ergaben sich besondere Anforderungen. Für die Installation der PV-Anlage war daher eine Genehmigung nach dem Bayerischen Denkmalschutzgesetz erforderlich. Vor diesem Hintergrund mussten unter anderem monochrome dunkle Module ohne glänzende Metallrahmen verwendet werden. Zudem durften die beiden Flächen des Satteldachs über dem Kirchenschiff nicht vollständig mit Modulen belegt werden. (fw)
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Freitag, 04.09.2026, 14:47 Uhr
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