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Enerige & Management > Statistik - Day-Ahead-Monatsdurchschnitt leicht rückläufig
Quelle: Shutterstock / ESB Professional
STATISTIK:
Day-Ahead-Monatsdurchschnitt leicht rückläufig
Der Stromanbieter Rabot Energy hat die Strompreise an der Epex Spot ausgewertet. Die Preisspreizung innerhalb eines Tages nimmt weiter zu.
 
Der durchschnittliche Day-Ahead-Börsenstrompreis ist im Juli auf 104 Euro/MWh gesunken. Das teilte der Stromanbieter Rabot Energy unter Berufung auf Daten des Onlineportals „Energy Charts“ mit. Gleichzeitig bleibt die Spanne zwischen günstigen und teuren Stunden hoch.

Der durchschnittliche Börsenstrompreis am Day-Ahead-Markt der Strombörse Epex Spot lag im Juli 2026 bei 104 Euro/MWh, im Vergleich zum Juni mit 109,50 Euro/MWh. Damit fiel er gegenüber dem Vormonat leicht. Wie aus der Mitteilung von Rabot Energy hervorgeht, wurden im Monatsverlauf zudem 79 Stunden mit negativen Strompreisen registriert.
 
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Quelle: Rabot Energy

Auffällig war erneut das tägliche Preisprofil. Vor allem in den Mittagsstunden drückte die hohe Einspeisung aus Photovoltaikanlagen die Börsenpreise regelmäßig deutlich nach unten. Mehrfach fielen sie in den negativen Bereich. Der niedrigste Wert des Monats lag bei minus 15 Euro/MWh, der höchste bei 352,40 Euro/MWh. Damit betrug die Differenz zwischen dem niedrigsten und höchsten Börsenpreis des Monats mehr als 367 Euro/MWh.

Nach Angaben von Rabot Energy nimmt auch die Preisspreizung innerhalb eines Tages weiter zu. Im zweiten Quartal 2026 lag der durchschnittliche Abstand zwischen der teuersten und der günstigsten Viertelstunde eines Tages bei 218,30 Euro/MWh.

Ein höherer Quartalswert wurde seit Beginn der Auswertung im Jahr 2020 lediglich im dritten Quartal 2022 erreicht, als die Gaspreiskrise die Strompreise stark beeinflusste. Während damals die hohen Gaspreise ausschlaggebend waren, sieht das Unternehmen die Ursache heute vor allem im weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien.

Besonders deutlich zeigt sich der Einfluss der Photovoltaik. Zwischen 11 und 15 Uhr kostete Strom im zweiten Quartal durchschnittlich 16,1 Euro/MWh, der Median lag sogar nur bei 2,6 Euro/MWh. In den Morgenstunden zwischen 6 und 9 Uhr wurden dagegen durchschnittlich 116,9 Euro/MWh erreicht, am Abend zwischen 17 und 20 Uhr 121,1 Euro/MWh. Auch in der Nacht bewegte sich das Preisniveau mit 113,5 Euro/MWh deutlich über den Mittagswerten. (sag)
 

Stefan Sagmeister
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Donnerstag, 30.07.2026, 15:13 Uhr

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