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Enerige & Management > Klimaschutz - Covid-Gelder landen kaum beim Klimaschutz
Quelle: Fotolia / kav777
KLIMASCHUTZ:
Covid-Gelder landen kaum beim Klimaschutz
Die Staatsgelder für die Überwindung der Covid-Krise wurden auch gern als Turbo für die Energiewende-Investitionen bewertet. Die Realität sieht anders aus, mahnt die IEA.
 
Laut einer Studie der Internationalen Energieagentur IEA haben Regierungen weltweit bisher knapp 17.000 Mrd. US-Dollar für die Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Covid-Pandemie aufgebracht. Allerdings seien davon nur rund 3 % in Projekte für nachhaltige Energieerzeugung geflossen.

Damit sei die Quote seit Juli 2021 zwar leicht um einen Prozentpunkt gestiegen, doch der Anteil sei noch immer sehr niedrig und zudem geografisch sehr ungleich verteilt, so die IEA in ihren "Sustainable Recovery Tracker". 

"Wir werden gerade Zeuge einer ungleichmäßigen und nicht nachhaltigen Erholung von der Wirtschaftskrise des vergangenen Jahres", so IEA-Chef Fatih Birol. Diese Erholung basiere zu einem erheblichen Teil auf einem wieder stark ansteigenden Verbrauch von fossilen Brennstoffen. 

Ein Plan der IEA für die Post-Covid-Ära hatte vorgeschlagen, drei Jahre lang jährlich rund 1.000 Mrd. US-Dollar aus den globalen Wirtschaftsförderprogrammen für den Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung aufzuwenden. Mit den aktuell verfügbaren 3 % der Mittel wird dieses Ziel nur etwa zur Hälfte erreicht. 

Der "Sustainable Recovery Tracker"  kann auf der Inernetseite der IEA eingesehen werden.
 
 

Peter Koller
Redakteur
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Donnerstag, 28.10.2021, 12:02 Uhr

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