• Sorgen um Gasversorgung treiben Preise
  • Noch Millionenbetrag im Fördertopf für Balkonkraftwerke
  • Messstellenbetreiber warnt vor Werbeschreiben
  • Ausschreibung für gesicherte Leistung gestartet
  • Spie erneuert Technik im Kraftwerk Staudinger
  • Netzengpässe bremsen Chinas Wind- und Solaroffensive
  • EU empfiehlt Verzicht auf Methan-Strafen
  • Branchenverband ordnet Urteil zu Photovoltaik ein
  • Kritik an Entwürfen für Netze und EEG
  • App und Sensoren sollen Nahwärme optimieren
Enerige & Management > Recht - Burg: Anwälte weisen Anschuldigungen zurück
Quelle: Fotolia / H-J Paulsen
RECHT:
Burg: Anwälte weisen Anschuldigungen zurück
Nach der überraschenden Trennung vom Geschäftsführerduo der Stadtwerke Burg haben sich die Anwälte der beiden bisherigen Geschäftsführer zu Wort gemeldet.
 
Die Anwälte der abberufenen Geschäftsführer der Stadtwerke Burg in Sachsen-Anhalt weisen die Vorwürfe gegen ihre Mandanten zurück. Das geht aus einer gemeinsamen Stellungnahme der Magdeburger Kanzleien „skbl Rechtsanwälte Fachanwälte PartGmbB“ und „Rechtsanwälte Dr. Paust Günther Dr. Heinze Partnerschaft mbB“ hervor, die der Redaktion übermittelt wurde.

Am 3. Juni war bekannt geworden, dass Annette Meyer und Swen Löppen nicht mehr Geschäftsführer der Stadtwerke Burg in Sachsen-Anhalt sind (wir berichteten). In einer Mitteilung des Versorgers war von einer Pflichtverletzung der bisherigen Geschäftsführung die Rede, die eine Untersuchung durch externe Experten zutage gebracht habe.

Daraus hätten sich schwere Konsequenzen für das Unternehmen ergeben, nämlich ein „möglicher Schaden in sechsstelliger Höhe“. Um weiteren Schaden abzuwenden, habe man sich zu der sofortigen Trennung gezwungen gesehen, heißt es weiter in der Mitteilung der Stadtwerke.

Die Anwälte der abberufenen Geschäftsführer bezeichnen die Vorwürfe als unzutreffend. „Frau Meyer und Herr Dr. Löppen haben ihre Pflichten als Geschäftsführer nicht verletzt. Sie verwahren sich nachdrücklich gegen diese rufschädigende Behauptung.“

Ihre Mandanten würden sich gegen die erhobenen Vorwürfe und auch gegen die ausgesprochenen fristlosen Kündigungen „mit allen notwendigen rechtlichen Mitteln zur Wehr setzen“, heißt es weiter in dem Anwaltsschreiben. Hierzu seien bereits erste Schritte in die Wege geleitet. Man werde weitere Informationen zu gegebener Zeit zur Verfügung stellen, heißt es abschließend.
 
 

Stefan Sagmeister
Chefredakteur
+49 (0) 8152 9311 33
eMail
facebook
© 2026 Energie & Management GmbH
Freitag, 05.06.2026, 16:11 Uhr

Mehr zum Thema