Quelle: Fotolia / Jürgen Fälchle
REGENERATIVE:
Bund zahlt nächste halbe Milliarde ins EEG-Konto
Theoretisch hätte es die 572 Millionen Euro nicht gebraucht, um das Konto im März im Guthaben zu halten. Gleichwohl waren die Förderauszahlungen vier Mal so hoch wie die Markteinnahmen.
Die deutschen Netzbetreiber haben im März wesentlich mehr Geld aus der Pflichtvermarktung geförderten Ökostroms an der Börse
eingenommen als im Februar, doch auch die Ausgaben für die Einspeiseförderung stiegen zeitgleich stark. Der Bund schoss 572 Millionen Euro zu, nach 452 Millionen Euro im Februar. Das und mehr geht aus der Veröffentlichung des EEG-Kontostandes vom 31. März durch die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) hervor.
Theoretisch hätte das Finanzministerium damit − wie im Vorjahresmonat März 2025 − pausieren können, denn am Anfang März 2026 waren noch 649 Millionen Euro Guthaben auf dem Konto. Am Ende waren die schwarzen Zahlen so − mit dem Zuschuss und den Markteinnahmen − auf 909 Millionen Euro gewachsen. Die teuren Sommermonate, in denen geförderte PV-Anlagen mehr einspeisen, kommen aber erst noch. Im Vorjahr hatte sich der Bundeszuschuss auf 16,5 Milliarden Euro summiert.
An der Börse Epex Spot erlösten die ÜNB im März treuhänderisch aus der Ökostrom-Vermarktung 258 Millionen Euro. Das war bei etwas gesunkenen Erlösen pro kWh („Marktwerte“, wir berichteten), aber größerer Einspeisemenge ungleich mehr als die 149 Millionen Euro im Februar, jedoch für einen März eher typisch.
Im Vorjahresmonat hatten die Markteinnahmen bei 221 Millionen Euro gelegen, 2025 waren aber schon die Februareinnahmen mit 244 Millionen Euro auf einem ähnlichen Niveau gewesen. Im Wesentlichen hängen Markteinnahmen wie Förderauszahlungen vom Gesamtniveau des Graustrom-Spotmarktes, der PV-Einspeisemenge und von deren Kannibalisierungseffekt mit der Windstrom-Einspeisung ab.
Die Auszahlungen an EEG-Einspeisevergütung stiegen im März 2026 gegenüber dem Vormonat von 618 auf 887 Millionen Euro. In den beiden Vorjahresmonaten war der Posten bei grob 800 Millionen Euro gelegen.
Vergleicht man die Markteinnahmen im März 2026 direkt mit den gleichzeitigen Förderauszahlungen, so lag der Kostendeckungsgrad bei 29 Prozent.
Die EEG-Kontoabrechnungen von Anfang 2011 bis März 2026 stehen monatsscharf auf der Transparenzseite der ÜNB zur Verfügung
Theoretisch hätte das Finanzministerium damit − wie im Vorjahresmonat März 2025 − pausieren können, denn am Anfang März 2026 waren noch 649 Millionen Euro Guthaben auf dem Konto. Am Ende waren die schwarzen Zahlen so − mit dem Zuschuss und den Markteinnahmen − auf 909 Millionen Euro gewachsen. Die teuren Sommermonate, in denen geförderte PV-Anlagen mehr einspeisen, kommen aber erst noch. Im Vorjahr hatte sich der Bundeszuschuss auf 16,5 Milliarden Euro summiert.
An der Börse Epex Spot erlösten die ÜNB im März treuhänderisch aus der Ökostrom-Vermarktung 258 Millionen Euro. Das war bei etwas gesunkenen Erlösen pro kWh („Marktwerte“, wir berichteten), aber größerer Einspeisemenge ungleich mehr als die 149 Millionen Euro im Februar, jedoch für einen März eher typisch.
Im Vorjahresmonat hatten die Markteinnahmen bei 221 Millionen Euro gelegen, 2025 waren aber schon die Februareinnahmen mit 244 Millionen Euro auf einem ähnlichen Niveau gewesen. Im Wesentlichen hängen Markteinnahmen wie Förderauszahlungen vom Gesamtniveau des Graustrom-Spotmarktes, der PV-Einspeisemenge und von deren Kannibalisierungseffekt mit der Windstrom-Einspeisung ab.
Die Auszahlungen an EEG-Einspeisevergütung stiegen im März 2026 gegenüber dem Vormonat von 618 auf 887 Millionen Euro. In den beiden Vorjahresmonaten war der Posten bei grob 800 Millionen Euro gelegen.
Vergleicht man die Markteinnahmen im März 2026 direkt mit den gleichzeitigen Förderauszahlungen, so lag der Kostendeckungsgrad bei 29 Prozent.
Die EEG-Kontoabrechnungen von Anfang 2011 bis März 2026 stehen monatsscharf auf der Transparenzseite der ÜNB zur Verfügung
© 2026 Energie & Management GmbH
Dienstag, 14.04.2026, 14:09 Uhr
Dienstag, 14.04.2026, 14:09 Uhr
Mehr zum Thema
teilen
teilen
teilen
teilen
Total Energies reserviert H2-Kapazitäten