Wämebaustelle in Tübingens Altstadt. Quelle: Stadtwerke Tübingen / Jaeger
WÄRME:
Bund öffnet Schatulle für Tübinger Großwärmepumpe
Viel Geld vom Bund: Die Stadtwerke Tübingen müssen den Bau ihrer Großwärmepumpe nicht allein aus eigenen Mitteln finanzieren. Berlin schickt einen Scheck von über 23 Millionen Euro.
Der Weg zur grünen Wärme ist lang, auch in Tübingen. Und er ist mit enormen Ausgaben gepflastert: Der Versorger in der Universitätsstadt
geht von hunderten Millionen Euro an Investitionen aus. Da kommt eine Finanzspritze aus Berlin gerade recht.
23 Millionen Euro fließen nun aus der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) an den Neckar. Das teilen die Stadtwerke Tübingen (SWT) mit. Gedacht ist das Geld zur Co-Finanzierung einer Großwärmepumpe, die ihren Platz am Klärwerk finden soll.
Wie der Versorger aus Baden-Württemberg weiter erklärt, könnten mit der Wärmepumpe verbundene Ausschreibungen und Detailplanungen nun noch in diesem Jahr erfolgen. Die entstehende Anlage bezeichnet SWT-Geschäftsführer Ortwin Wiebecke in der Mitteilung als „eines der großen Meilenstein-Projekte“ der Wärmewende. Mit den Bauarbeiten wollen die Stadtwerke möglichst 2028 starten, die erste Ausbaustufe soll 2030 in Betrieb gehen.
Für die Übergangszeit investiert das Unternehmen flankierend in ein Heizwerk, das mit einer Leistung von 20 MW Spitzenlast-Dienste übernehmen soll. Es arbeitet mit Erdgas und kann bis zum Einsatz der Großwärmepumpe weitere Gebiete Tübingens an das Fernwärmenetz anschließen.
Später ist lediglich noch eine Reserverolle für das Heizwerk vorgesehen, das in Phasen hohen Fernwärmebedarfs − und zu anderen Zeiten entsprechend seltener − zum Einsatz kommen soll. Das Fernwärme-Komzept besteht noch aus weiteren Puzzlestücken: So ist seit Herbst 2025 ein Solarthermiepark am Netz und im Sommer 2024 schlugen die SWT eine Brücke zwischen Fernwärmeteilnetzen – unter dem Neckar hindurch.
23 Millionen Euro fließen nun aus der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) an den Neckar. Das teilen die Stadtwerke Tübingen (SWT) mit. Gedacht ist das Geld zur Co-Finanzierung einer Großwärmepumpe, die ihren Platz am Klärwerk finden soll.
Wie der Versorger aus Baden-Württemberg weiter erklärt, könnten mit der Wärmepumpe verbundene Ausschreibungen und Detailplanungen nun noch in diesem Jahr erfolgen. Die entstehende Anlage bezeichnet SWT-Geschäftsführer Ortwin Wiebecke in der Mitteilung als „eines der großen Meilenstein-Projekte“ der Wärmewende. Mit den Bauarbeiten wollen die Stadtwerke möglichst 2028 starten, die erste Ausbaustufe soll 2030 in Betrieb gehen.
Für die Übergangszeit investiert das Unternehmen flankierend in ein Heizwerk, das mit einer Leistung von 20 MW Spitzenlast-Dienste übernehmen soll. Es arbeitet mit Erdgas und kann bis zum Einsatz der Großwärmepumpe weitere Gebiete Tübingens an das Fernwärmenetz anschließen.
Später ist lediglich noch eine Reserverolle für das Heizwerk vorgesehen, das in Phasen hohen Fernwärmebedarfs − und zu anderen Zeiten entsprechend seltener − zum Einsatz kommen soll. Das Fernwärme-Komzept besteht noch aus weiteren Puzzlestücken: So ist seit Herbst 2025 ein Solarthermiepark am Netz und im Sommer 2024 schlugen die SWT eine Brücke zwischen Fernwärmeteilnetzen – unter dem Neckar hindurch.
Volker Stephan
© 2026 Energie & Management GmbH
Freitag, 20.03.2026, 08:50 Uhr
Freitag, 20.03.2026, 08:50 Uhr
Mehr zum Thema
teilen
teilen
teilen
teilen
Leitsystem soll weitgehende Automatisierung ermöglichen