• Deutlich mehr Stromerzeugung aus Gas
  • EVO erzielt Gewinn auf Vorjahresniveau und startet Großprojekt
  • Stadtwerke-Chef in Mainz verlängert
  • Reservierungen für Wasserstoffnetz beginnen
  • Geförderte Direktvermarktung legt zu
  • Gericht: Vorerst weiter Ölförderung auf Mittelplate
  • Arbeiten unter Spannung in neun Metern Höhe
  • Jede vierte Kommune ohne Plan für die Mobilitätswende
  • Handreichungen zu Wärmepumpen und Speichern veröffentlicht
  • „Es muss auch technisch und funktional umsetzbar sein“
Enerige & Management > Klimaschutz - Bund: Nachhaltigkeits-Berichtswesen vereinfachen
Quelle: Pixabay / Malte Reimold
KLIMASCHUTZ:
Bund: Nachhaltigkeits-Berichtswesen vereinfachen
Die Bundesregierung will dem Mittelstand bei der Erfüllung von Berichtspflichten zur Nachhaltigkeit helfen. Das hat Wirtschafts-Staatssekretär Michael Kellner (Grüne) angekündigt.
 
Michael Kellner, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium (BMWK), ist gleichzeitig der Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung ist. „Die Transformation hin zu mehr Klimaschutz ist mit hohem Aufwand für die Unternehmen verbunden. Hohe Investitionssummen sind notwendig, um die Produktionsprozesse umzustellen“, erklärte er. Eine der Hauptsorgen der mittelständischen Unternehmen sei die enorme Bürokratiebelastung. Insbesondere die immer umfangreicheren Berichts- und Dokumentationspflichten würden zu Recht kritisiert.

Vergleichbare Unternehmensdaten zur Nachhaltigkeit seien zwar wichtig, so der Grünen-Politiker weiter: „Ohne Akzeptanz beim Mittelstand werden wir aber keine belastbaren Daten bekommen.“

Zur Entlastung solle unter anderem der Deutsche Nachhaltigkeitskodex zu einem kostenlosen, digitalen Unterstützungsinstrument für die Berichterstattung nach der neuen europäischen Richtlinie zur Nachhaltigkeits-Berichtserstattung weiterentwickelt werden. Ein zentrales Element werde dabei ein vereinfachter Eingabestandard sein, der auf dem neuen vereinfachten freiwilligen EU-Berichtsstandard für kleine und mittlere Unternehmen (KMU/SME) basiere.

Das Ministerium setze sich in Brüssel dafür ein, dass dieser neue KMU-Standard so mittelstandsfreundlich und praktikabel wie möglich ausgestaltet und als Obergrenze für Abfragen in der Wertschöpfungskette etabliert werde.
 

DJN/MBI
© 2026 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 20.06.2024, 09:38 Uhr

Mehr zum Thema