• Deutschland dominiert in Europa bei PV-Leistung 2025
  • Neue Eskalation im Nahen Osten treibt Gaspreis
  • Mitnetz pachtet Stromnetz in Forst
  • Sprengsätze an Umspannwerk: Minister sehen sich Tatort an
  • Eon baut Photovoltaik-Großhandel aus
  • Deutsche Regas wickelt erste LNG-Lieferung für BASF ab
  • Wesernetz holt Experten von Enercity nach Bremen
  • Neuer Geschäftsführer der Thüga SmartService
  • Netzpläne für Strom und Gase zur Diskussion gestellt
  • Kein Kohleverfeuerungsverbot erforderlich
Enerige & Management > F&E - Bund fördert Labor für klimafreundliche Kraftstoffe
Quelle: Pixabay / Gerd Altmann
F&E:
Bund fördert Labor für klimafreundliche Kraftstoffe
Der Bund fördert den Betrieb einer Forschungsanlage für strombasierte Kraftstoffe des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums (DLR) in Leuna mit rund 157 Millionen Euro.
 
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) übergab den entsprechenden Förderbescheid im Ministerium an das DLR. „Mit der Förderung der Betriebsphase setzen wir den nächsten großen Schritt für strombasierten, klimafreundlichen Kraftstoff“, teilte er mit. 

Die Technologieplattform Power-to-Liquid-Kraftstoffe (TPP) im Chemiepark Leuna befindet sich seit Oktober 2024 im Aufbau und soll 2028 eröffnet werden. Der Bund förderte bereits die Bauphase mit rund 130 Millionen Euro. Der nun überreiche Förderbescheid bezieht sich auf den Betrieb. Das Geld sichere den Forschungs- und Testbetrieb für den Zeitraum von 2028 bis 2035, teilte das Ministerium mit. 
Die TPP dient dem DRL zufolge dazu, Kraftstoffe zu optimieren sowie Technologien und Verfahren weiterzuentwickeln. Sie soll die gesamte Prozesskette sogenannter Power-to-Liquid-Kraftstoffe abbilden - von den Ausgangsstoffen über die Herstellung der Kraftstoffe bis hin zur Zertifizierung und Anwendung. Die Anlage werde über eine Kapazität von 2.500 Tonnen pro Jahr verfügen und könne damit strombasierte Kraftstoffe in einem semi-industriellen Maßstab herstellen, hieß es.
 

dpa
© 2026 Energie & Management GmbH
Dienstag, 25.11.2025, 17:20 Uhr

Mehr zum Thema