
LNG-Tanker Tristar-Ruby. Quelle: Tristar
ERDGAS:
Bund fördert Bau von LNG-Bunkerschiffen
Der Bund fördert den Bau von drei sogenannten Bunkerschiffen mit 62 Millionen Euro. Sie sollen andere Schiffe, die LNG als Treibstoff benutzen, betanken.
Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) hat am 23. Dezember Zuwendungsbescheide von über 62 Millionen Euro an die Schiffsgesellschaften einer Kooperation zwischen der Nordic Hamburg Gruppe, Titan Clean Fuels und Wesmar
übergeben. Der Termin fand auf der Werft "Flensburger Schiffbau Gesellschaft (FSG)" statt, die die drei Betankungsschiffe
bauen soll.
Habeck erklärte dabei: "Die maritime Energiewende und der damit verbundene Umstieg auf alternative Kraftstoffe im Schiffsverkehr sind eine gewaltige Aufgabe. Dazu braucht es Investitionen in den Ausbau der Bunkerinfrastruktur, damit die Betankung von Seeschiffen mit LNG und erneuerbaren Kraftstoffen möglich ist."
Konkret sollen drei Bunkerschiffe mit einer Kapazität von jeweils 4.500 Kubikmetern gebaut werden, die zur LNG-Versorgung anliegender Schiffe in deutschen und europäischen Seehäfen zum Einsatz kommen können. Das Projektziel, so heißt es seitens der Bundesregierung, ist der Aufbau einer modernen, nachhaltigen Bunkerinfrastruktur für Seeschiffe.
Mit der neuen Bunkerinfrastruktur sollen zunächst vorrangig fossiles LNG, Bio-LNG und im weiteren Entwicklungsverlauf auch SNG (synthetic natural gas) als CO2-reduzierte oder CO2-neutrale Treibstoffe für Seeschiffe zugänglich gemacht werden. Daneben sind die Bunkerschiffe bereits für eine spätere Bebunkerung von Ammoniak konzipiert. Ammoniak wird wohl langfristig eine wichtige Rolle als klimafreundlicher Schiffskraftstoff spielen, da er effizient regenerativ produziert und CO2-frei verbraucht werden kann.
Habeck erklärte dabei: "Die maritime Energiewende und der damit verbundene Umstieg auf alternative Kraftstoffe im Schiffsverkehr sind eine gewaltige Aufgabe. Dazu braucht es Investitionen in den Ausbau der Bunkerinfrastruktur, damit die Betankung von Seeschiffen mit LNG und erneuerbaren Kraftstoffen möglich ist."
Konkret sollen drei Bunkerschiffe mit einer Kapazität von jeweils 4.500 Kubikmetern gebaut werden, die zur LNG-Versorgung anliegender Schiffe in deutschen und europäischen Seehäfen zum Einsatz kommen können. Das Projektziel, so heißt es seitens der Bundesregierung, ist der Aufbau einer modernen, nachhaltigen Bunkerinfrastruktur für Seeschiffe.
Mit der neuen Bunkerinfrastruktur sollen zunächst vorrangig fossiles LNG, Bio-LNG und im weiteren Entwicklungsverlauf auch SNG (synthetic natural gas) als CO2-reduzierte oder CO2-neutrale Treibstoffe für Seeschiffe zugänglich gemacht werden. Daneben sind die Bunkerschiffe bereits für eine spätere Bebunkerung von Ammoniak konzipiert. Ammoniak wird wohl langfristig eine wichtige Rolle als klimafreundlicher Schiffskraftstoff spielen, da er effizient regenerativ produziert und CO2-frei verbraucht werden kann.
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Freitag, 23.12.2022, 15:38 Uhr
Freitag, 23.12.2022, 15:38 Uhr
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