
Quelle: E&M / Davina Spohn
NETZENTGELTE:
Bis zu 400 Prozent Preisunterschiede bei Netzbetreibern
Nach den erhobenen Zahlen des Bundesverbands der Energie-Abnehmer (VEA) sind die Netzentgelte leicht zurückgegangen. Die Preisdifferenzen sind aber nach wie vor groß.
Unter 792 Netzbetreibern ermittelte der Bundesverband der Energie-Abnehmer (VEA) die Entwicklung der Netzentgelte hierzulande.
„Nach wie vor sind die Preisdifferenzen zwischen den einzelnen Netzbetreibern sehr groß“, teilte der VEA am 18. März mit. Demnach existieren Preisunterschiede von rund 400 Prozent zwischen den günstigsten und den teuersten Netzbetreibern. Dies gelte sowohl für mittelspannungsseitig versorgte Kunden
als auch für Kunden in der Niederspannung. Auch beim Vergleich zwischen dem günstigsten und teuersten Bundesland liegt der
Unterschied bei immerhin 63 Prozent.
Bei den zehn teuersten Netzbetreibern müssen mittelständische Sondervertragskunden durchschnittlich 10,96 Cent/kWh im M/M-Bereich (mittelspannungsseitige Lieferung und Messung) beziehungsweise 20,06 Cent/kWh in N/N-Fällen (niederspannungsseitige Lieferung und Messung) für die Netznutzung zahlen, während dieselbe Leistung bei den zehn günstigsten Netzversorgern lediglich 3,42 Cent/kWh (M/M-Fälle) beziehungsweise 6,19 Cent/kWh (N/N-Fälle) kostet, teilte der VEA mit.
Im Durchschnitt der 792 am Preisvergleich beteiligten Netzbetreiber sind im M/M-Bereich 6,82 Cent/kWh und im N/N-Bereich 11,02Cent/kWh zu entrichten. Damit sind die Preise innerhalb der vergangenen zwölf Monate durchschnittlich in der Mittelspannung um 0,07 Cent/kWh oder um 1,08 Prozent gesunken. In der Niederspannung sind die durchschnittlichen Preise um 0,07 Cent/kWh oder 0,63 Prozent zurückgegangen.
Die zehn preisgünstigsten Netzbetreiber (M/M-Fälle, inklusive Messkosten)
Die Netznutzungsentgelthöhe hängt neben der Benutzungsstruktur, die durch die vom Kunden bezogene Strommenge und Leistung beeinflusst wird, auch von den Kosten für Messung und Abrechnung ab. Diese haben insbesondere bei relativ geringen Bezugsmengen erheblichen Einfluss auf den durchschnittlichen Preis.
Bei den zehn teuersten Netzbetreibern müssen mittelständische Sondervertragskunden durchschnittlich 10,96 Cent/kWh im M/M-Bereich (mittelspannungsseitige Lieferung und Messung) beziehungsweise 20,06 Cent/kWh in N/N-Fällen (niederspannungsseitige Lieferung und Messung) für die Netznutzung zahlen, während dieselbe Leistung bei den zehn günstigsten Netzversorgern lediglich 3,42 Cent/kWh (M/M-Fälle) beziehungsweise 6,19 Cent/kWh (N/N-Fälle) kostet, teilte der VEA mit.
Im Durchschnitt der 792 am Preisvergleich beteiligten Netzbetreiber sind im M/M-Bereich 6,82 Cent/kWh und im N/N-Bereich 11,02Cent/kWh zu entrichten. Damit sind die Preise innerhalb der vergangenen zwölf Monate durchschnittlich in der Mittelspannung um 0,07 Cent/kWh oder um 1,08 Prozent gesunken. In der Niederspannung sind die durchschnittlichen Preise um 0,07 Cent/kWh oder 0,63 Prozent zurückgegangen.
Die zehn preisgünstigsten Netzbetreiber (M/M-Fälle, inklusive Messkosten)
- Stadtwerke Olching Stromnetz
- Stadt- und Überlandwerke Luckau-Lübbenau
- EVG Perlesreut
- Stadtwerke Prenzlau
- Stadtwerke Waldkirchen
- Neubrandenburger Stadtwerke
- EG Schlachters
- Stadtwerke Ludwigslust-Grabow
- Gemeindewerke Schwarzenbruck
- Elektrizitätswerk Müller Tauberrettersheim
- Kraftwerk Köhlgartenwiese
- Stadtwerke Schwerte
- Stadtwerke Altensteig
- Elektrizitätswerk Karl Stengle
- Stadtwerke Lambrecht
- C. Ensinger
- Stadtwerke Uslar
- Stadtwerke Bexbach
- Elektrizitätswerke Schönau Netze
- Stadtwerke Witzenhausen
Die Netznutzungsentgelthöhe hängt neben der Benutzungsstruktur, die durch die vom Kunden bezogene Strommenge und Leistung beeinflusst wird, auch von den Kosten für Messung und Abrechnung ab. Diese haben insbesondere bei relativ geringen Bezugsmengen erheblichen Einfluss auf den durchschnittlichen Preis.

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Dienstag, 18.03.2025, 13:39 Uhr
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