• Stromerzeugung aus Biogas und Biomethan bis 2025
  • Entspannung im Golf lässt Preise fallen
  • Stadtwerke Duisburg stabil im Kerngeschäft
  • Clinch zwischen DUH und DVGW geht in die nächste Runde
  • Gestehungskosten weiter leicht gesunken
  • Neuer Stromspeicher für KMU
  • App für Stromengpässe kommt nach Niedersachsen
  • Wärtsilä stellt Speichersparte neu auf
  • Wasserstoffinfrastruktur an Hochschule komplett
  • Neues Self-Assessment soll Stadtwerken Orientierung geben
Enerige & Management > E&M Vor 20 Jahren - Bergmann weiter Gazprom-Aufsichtsrat 
Quelle: Gazprom Germania
E&M VOR 20 JAHREN:
Bergmann weiter Gazprom-Aufsichtsrat 
Deutschland und Russland hatten jahrzehntelang ausgezeichnete Beziehungen beim Thema Energie. Ein Beleg ist diese kurze Personalmeldung bei E&M vom 27. Juni 2003.
 
Der Vorstandsvorsitzende der Essener Ruhrgas AG, Burckhard Bergmann, ist zum vierten Mal hintereinander in den Aufsichtsrat des russischen Gaskonzerns Gazprom gewählt worden.
 
Von der Jahreshauptversammlung des weltweit größten Gasproduzenten in Moskau sei Bergmann heute erneut in den Direktorenrat entsandt worden, bestätigte der Essener Konzern. Er sitze dort weiterhin als einziger Ausländer, heißt es. Ruhrgas hält etwa 6,5 Prozent der Anteile an Gazprom.

So ging es weiter: Eon übernahm die Ruhrgas im Jahr 2003 und wurde dadurch größter ausländischer Aktionär bei Gazprom. 2010 verkaufte Eon seinen noch verbliebenen 3,5-Prozent-Anteil an Gazprom für 3,4 Milliarden Euro. Das Geschäft der Ruhrgas ging 2016 auf die Eon-Abspaltung Uniper über. Uniper wurde von der finnischen Fortum 2019 mehrheitlich übernommen, bevor das Unternehmen im Zuge des Ukrainekrieges 2022 von der deutschen Bundesregierung verstaatlicht wurde.
 

Peter Focht
Redakteur
+49 (0) 30 89746265
eMail
facebook
© 2026 Energie & Management GmbH
Freitag, 16.06.2023, 15:37 Uhr

Mehr zum Thema