• Öffnung von Hormus bewegt Märkte deutlich
  • Avacon über strittige Preise: keine „Ausweitung“ von Margen
  • MET Group wächst auch 2025
  • Vergleich statt Urteil angestrebt
  • SWM verdienen genug für Investitionen und Stadtsäckel
  • Energieberater warnen vor Fehlanreizen
  • Rheinenergie kooperiert mit SHK-Innung
  • Volkswagen will E-Auto-Batterien vermarkten
  • Geothermie rechnet sich, fossile Heizungen verlieren
  • Ein Gaszähler als kollektives deutsches Erbe
ERNEUERBARE:
BEE sieht geplante Beihilfeleitlinien der EU kritisch
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert in seiner Stellungnahme die geplante Neuerung der EU-Beihilfeleitlinien im Energie- und Umweltbereich.
 
Die von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Leitlinien sollen ab 2022 gelten und die Grundlage für die Förderung erneuerbarer Energien in den EU-Mitgliedstaaten bilden - so auch für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Deutschland. So bemängelt die BEE-Präsidentin Simone Peter in der Stellungnahme zur Konsultation der Leitlinien vor allem, dass die Förderung erneuerbarer Energien "in einem weit gefassten technologieoffenen Rahmen, der lediglich auf das Kriterium der Treibhausgas-Minderung abstellt".
Die Erneuerbaren erschienen dadurch nur zweitrangig. "Aufgrund langer Investitionszyklen und der langen Geltungsdauer der neuen Leitlinien besteht die Gefahr von Lock-In-Effekten, die Technologien auf Basis fossiler Energieträger künstlich im Markt halten und so der Modernisierung unserer Wirtschaft langfristig entgegenstehen", erklärte Peter weiter. 




 
 

Marie Pfefferkorn
© 2026 Energie & Management GmbH
Sonntag, 25.07.2021, 11:22 Uhr

Mehr zum Thema