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WINDKRAFT :
BDEW fordert Terawattstunden statt Gigawatt
Der Energieverband BDEW will einen grundsätzlichen Wechsel bei der Planung von Offshore-Windparks. Es soll mehr die Kapazität statt die Leistung in den Vordergrund rücken.
Der BDEW will, dass bei der Planung von neuen Offshore-Windparks nicht nur die Leistung, sondern auch die Kapazität stärker
berücksichtigt wird. „Um die notwendigen und wichtigen Ausbauziele im WindSeeG effizient zu erreichen, sollten Offshore-Flächen
noch stärker ertrags- und kostenoptimiert geplant werden“, heißt es in der Stellungnahme des Verbands zu Plänen des Bundesamts
für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH).
Der BDEW schlägt einen Wechsel von Kapazitätszielen in Gigawatt auf Ertragsziele in Terawattstunden vor. „Der Fokus sollte dabei auf der Energieausbeute pro investiertem Euro liegen“, sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. Dieser Wechsel sollte allerdings so gestaltet werden, „ohne das Ambitionsniveau des eingeschlagenen Ausbaupfads insgesamt zu reduzieren“.
Weiterhin fordert der BDEW, dass die Windparks in der Nordsee weniger dicht geplant werden, „um Verschattungseffekte zu minimieren“. Untersuchungen zeigten, dass eine geringere Leistungsdichte die Volllaststunden von Offshore-Windenergieanlagen erhöhen und damit die Kosteneffizienz verbessern kann, ohne den dringend erforderlichen Ausbau der Offshore-Windenergie zu begrenzen.
Zudem sollte der Weiterbetrieb von Offshore-Windparks und Netzanbindungssystemen über die derzeit übliche Laufzeit von 20 bis 25 Jahren hinaus regulatorisch frühzeitig ermöglicht werden. Eine Verlängerung der Betriebsdauer könnte sowohl die Wirtschaftlichkeit als auch die ökologische Bilanz der Anlagen verbessern und gleichzeitig die Lieferketten langfristig entlasten. „Hierbei können wir von Nachbarländern wie den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich lernen, wo identische Anlagentypen oft deutlich länger in Betrieb bleiben dürfen als hierzulande.“
Generell fordert der BDEW verlässliche Rahmenbedingungen: Planungssicherheit sei für die Branche essenziell, um die notwendigen Produktionskapazitäten sowie die Hafen- und Schiffsinfrastruktur bedarfsgerecht auszubauen. Dies ist entscheidend für die Schaffung von Wertschöpfung und Arbeitsplätzen in Deutschland und Europa.
Das BSH hat im neuen Flächenentwicklungsplan 2025 eine weitere Optimierung des Offshore-Wind-Ausbaus angekündigt und Vorschläge für die am weitesten vom Land entfernten Flächen in Zone 4 und 5 der Nordsee gemacht. Dazu wurde Ende Februar ein Fragenkatalog des BSH zur Konsultation gestellt.
Der BDEW schlägt einen Wechsel von Kapazitätszielen in Gigawatt auf Ertragsziele in Terawattstunden vor. „Der Fokus sollte dabei auf der Energieausbeute pro investiertem Euro liegen“, sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. Dieser Wechsel sollte allerdings so gestaltet werden, „ohne das Ambitionsniveau des eingeschlagenen Ausbaupfads insgesamt zu reduzieren“.
Weiterhin fordert der BDEW, dass die Windparks in der Nordsee weniger dicht geplant werden, „um Verschattungseffekte zu minimieren“. Untersuchungen zeigten, dass eine geringere Leistungsdichte die Volllaststunden von Offshore-Windenergieanlagen erhöhen und damit die Kosteneffizienz verbessern kann, ohne den dringend erforderlichen Ausbau der Offshore-Windenergie zu begrenzen.
Zudem sollte der Weiterbetrieb von Offshore-Windparks und Netzanbindungssystemen über die derzeit übliche Laufzeit von 20 bis 25 Jahren hinaus regulatorisch frühzeitig ermöglicht werden. Eine Verlängerung der Betriebsdauer könnte sowohl die Wirtschaftlichkeit als auch die ökologische Bilanz der Anlagen verbessern und gleichzeitig die Lieferketten langfristig entlasten. „Hierbei können wir von Nachbarländern wie den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich lernen, wo identische Anlagentypen oft deutlich länger in Betrieb bleiben dürfen als hierzulande.“
Generell fordert der BDEW verlässliche Rahmenbedingungen: Planungssicherheit sei für die Branche essenziell, um die notwendigen Produktionskapazitäten sowie die Hafen- und Schiffsinfrastruktur bedarfsgerecht auszubauen. Dies ist entscheidend für die Schaffung von Wertschöpfung und Arbeitsplätzen in Deutschland und Europa.
Das BSH hat im neuen Flächenentwicklungsplan 2025 eine weitere Optimierung des Offshore-Wind-Ausbaus angekündigt und Vorschläge für die am weitesten vom Land entfernten Flächen in Zone 4 und 5 der Nordsee gemacht. Dazu wurde Ende Februar ein Fragenkatalog des BSH zur Konsultation gestellt.

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Freitag, 14.03.2025, 15:11 Uhr
Freitag, 14.03.2025, 15:11 Uhr
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