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Enerige & Management > Wärmenetz - Bayernwerk bleibt Fernwärmepartner
Ausbau der Fernwärme an der Hauptstraße in Freising, Bild: Nina Reitz/Stadtwerke Freising
WÄRMENETZ:
Bayernwerk bleibt Fernwärmepartner
Das Bayernwerk wird weitere 15 Jahre die Stadt Freising mit Fernwärme versorgen. Der Konsortialvertrag wurde entsprechend verlängert.
 
Das Bayernwerk und die Stadt Freising nahe München werden weiterhin über die gemeinsame Gesellschaft Fernwärmeversorgung Freising GmbH (FFG) die Fernwärme bereitstellen, teilte Bayernwerk am 5. Februar mit. „Ich freue mich sehr, dass die erfolgreiche Partnerschaft zur Wärmeversorgung in Freising fortgesetzt werden kann“, sagt Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher über den Vertragsabschluss.

Neben dem neuen Konsortialvertrag zum Weiterbestand der gemeinsamen Gesellschaft wurden weitere Einigungen zur Netznutzung, Wärmelieferung und Betriebsführung getroffen, so das Bayernwerk in seiner Mitteilung. In diesem Zusammenhang wurde unter anderem die Fernwärmetransportleitung auf Freisinger Flur eigentumsmäßig an die Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH (FSV) übertragen. Die Betriebsführung dieser Leitung übernimmt in Zukunft die Bayernwerk Natur GmbH.

Neben den drei größten Kunden der Fernwärme, der Flughafen München GmbH, der TU Weihenstephan und der Texas Instruments GmbH werden Reihenhäuser, Wohnanlagen, Geschäftsgebäude und Gewerbeobjekte sowie auch öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, das Krankenhaus Freising oder das Amtsgebäude der Stadt versorgt.

Das Bayernwerk beliefert die Stadt Freising und weitere Kunden in Zolling und Hallbergmoos mit insgesamt einer jährlichen Wärmemenge von rund 170.000 MWh. Die Abnahme und Lieferung von Fernwärme aus dem Heizkraftwerk Zolling über eine 27 Kilometer lange Transportleitung erfolgen hierbei durch die Bayernwerk Natur. Fast 90 % der Wärmeenergie stammt aus dem Heizkraftwerk Zolling. Daneben stehen das erdgasgefeuerte Heizwerk Weihenstephan sowie die Kesselanlage Hallbergmoos zur Versorgung bei Spitzenlasten oder als Reservebedarf zur Verfügung.
 

Heidi Roider
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