• Gaspreise nähern sich höchstem Stand seit Januar 2023
  • Augsburg baut E-Carsharing aus
  • AKW Paks ging wieder mit Maximalleistung ans Netz
  • Landtag votiert einstimmig für separate Strompreiszone
  • Total Energies steigt aus Arctic LNG 2 aus
  • Streit um Kraftwerk für Rechenzentrum
  • Verkehrsressort will alle alternativen Antriebe gleichbehandeln
  • Fortschritte in der Nordsee
  • Strategische Gasreserve bleibt bis 2029
  • Flexible Stromnutzung stößt auf Interesse
Enerige & Management > Stadtwerke - Badenova übernimmt ein Viertel des Gemeindewerks Sinzheim
Quelle: E&M / Jonas Rosenberger
STADTWERKE:
Badenova übernimmt ein Viertel des Gemeindewerks Sinzheim
Das südbadische Energieunternehmen Badenova erweitert seinen Einflussbereich im Norden des Ländle. Beim Gemeindewerk Sinzheim steigen die Freiburger zum Jahresbeginn 2023 ein.
 
Nach zwei Jahren des Übergangs bekommen die Gemeindewerke Sinzheim im Norden Baden-Württembergs einen neuen Geschäftsführer. Er heißt Malte Thoma und kommt aus dem Breisgau: Der Energieversorger Badenova aus Freiburg entsendet Thoma zum 1. Januar 2023.
 
Malte Thoma (links) ist ab Januar 2023 neuer Geschäftsführer der Gemeindewerke Sinzheim. Bürgermeister Erik Ernst gratuliert.
Quelle: Badenova


Zugleich gab Badenova in einer Mitteilung auch den Einstieg bei dem kommunalen Unternehmen bekannt, das in dem 12.000-Einwohner-Ort neben der Wasserversorgung zudem die Stromlieferung an etwa 7.000 Anschlüsse sicherstellt. Badenova übernimmt 25,1 % an der neu zu gründenden Gemeindewerke Sinzheim GmbH & Co. KG (GWS), die am 1. Januar 2023 aus dem kommunalen Eigenbetrieb (gegründet 1955) hervorgehen soll.

Hinter dem neuen Miteinander verbirgt sich kein Treffen Unbekannter. Sinzheim zählt seit 2011 zum Kreis jener 96 Kommunen, die Anteile an Badenova halten. Umgekehrt beliefern die Freiburger die Gemeindewerke mit Strom. Über einen technischen Stützpunkt in Sinzheim betreibt Badenova zudem das eigene Gasnetz vor Ort.

Das Wassernetz soll im Eigentum der Kommune bleiben, aber von der neuen Gesellschaft betrieben werden. Geplant ist, auch die Mitarbeitenden der Wassersparte in die GWS zu integrieren. Insgesamt waren bei den Gemeindewerken zuletzt 19 Menschen beschäftigt. Sie erwirtschafteten einen Umsatz von etwa 9 Mio. Euro, 200.000 Euro blieben als Gewinn in der Kasse der Kommune.
 

Volker Stephan
© 2026 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 13.10.2022, 15:25 Uhr

Mehr zum Thema