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Enerige & Management > Wärmenetz - Anteil der Fernwärme soll in Darmstadt deutlich steigen
Quelle: Entega
WÄRMENETZ:
Anteil der Fernwärme soll in Darmstadt deutlich steigen
Der Energieversorger Entega will den Anteil der Fernwärme am Wärmebedarf Darmstadts auf etwa 33 Prozent erhöhen. Die dafür notwenige Wärmeplanung wurde nun von der Stadt vorgelegt.
 
Die Entega begrüßt den Beschluss zur Kommunalen Wärmeplanung der Wissenschaftsstadt Darmstadt, teilte der Darmstädter Energieversorger am 29. Januar mit. Zugleicht teilte das Unetrnehmen mit, dass der Anteil der Fernwärme am Wärmebedarf Darmstadts bis 2045 von derzeit rund 15 auf etwa 33 Prozent steigen soll.

„Die Kommunale Wärmeplanung und unsere Wärmestrategie zeichnen dasselbe Zielbild bis 2045. Jetzt geht es darum, die Wärmewende konkret im Quartier umzusetzen“, sagt Entega-Vorstandsvorsitzender Thomas Schmidt. Das Unternehmen plant dafür einen Netzausbau und eine schrittweise Umstellung der Erzeugung. Vorgesehen ist der Einsatz von Abwärme aus dem Müllheizkraftwerk, Großwärmepumpen sowie wasserstoffbasierten oder synthetischen Gasen zur Abdeckung von Spitzenlasten. 

Digitale Orientierung zur Wärmeversorgung

Zeitgleich mit der Vorstellung der kommunalen Wärmeplanung durch Oberbürgermeister Hanno Benz hat das Unternehmen eine neue Internetseite bereitgestellt. Über eine Verfügbarkeitsabfrage können Eigentümer prüfen, ob ein Anschluss an das Fernwärmenetz vorgesehen ist oder ob dezentrale Lösungen empfohlen werden. Mit dem digitalen Angebot will Entega die kommunalen Planungen für Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbar machen.

Neben der Anschlussprüfung bündelt die neue Internetseite weitere Informationen zur Wärmeplanung in Darmstadt. Dazu zählen Hinweise zu Fördermöglichkeiten sowie Kontaktangebote für eine Beratung. Ein Teil der Informationen entsteht in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern. Der Beschluss der Stadt markiere aus Sicht des Unternehmens den Übergang von der Planung in die Realisierungsphase.

Unter entega.de/fernwaerme  bündelt die Entega Informationen für die Öffentlichkeit. 
 

Heidi Roider
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