
Bild: chalermchai k, Fotolia
ÖLPREISUMFRAGE FEBRUAR:
Analysten heben Prognosen deutlich an
Die von der Nachrichtenagentur Dow Jones befragten Analysten haben in der Februar-Umfrage ihre Prognosen zur Ölpreisentwicklung deutlich angehoben.
Im Median gehen die 28 Teilnehmer der Umfrage für das erste Quartal 2021 von einem Preis von 59,5 US-Dollar je Barrel aus.
Im Januar hatte die Prognose noch bei 53 Dollar gelegen. Die Schätzung für das zweite Quartal 2021 liegt im Februar bei 60(55,0)
Dollar. Für das Gesamtjahr 2021 gehen die Analysten von 58,4 (56) Dollar aus.
Für die Sorte WTI liegt die Schätzung bei 56,5 (50) Dollar für das erste Quartal 2021, für das zweite Quartal bei 58 (52,5) Dollar und für das Gesamtjahr bei 57 (52,5) Dollar.
Nach Einschätzung von Giovanni Staunovo von der UBS wird der Ölmarkt zu den Hauptprofiteuren der Erholung im Mobilitätssektor gehören. Mit dem weiteren Fortschreiten der Impfkampagnen weltweit dürfte die Nachfrage nach Rohöl sich in den kommenden Monaten weiter erholen und die Preise dürften steigen, so Staunovo.
Christian Reuter von der Norddeutschen Landesbank ist davon überzeugt, dass die weitere Ölpreisentwicklung vor allem von der OPEC+ abhängt. Das Kartell wolle verhindern, dass die US-Fracking-Industrie zurück an den Markt drängt, was wiederum den Ölpreis unter 60 Dollar halten wird.
Für die Sorte WTI liegt die Schätzung bei 56,5 (50) Dollar für das erste Quartal 2021, für das zweite Quartal bei 58 (52,5) Dollar und für das Gesamtjahr bei 57 (52,5) Dollar.
Nach Einschätzung von Giovanni Staunovo von der UBS wird der Ölmarkt zu den Hauptprofiteuren der Erholung im Mobilitätssektor gehören. Mit dem weiteren Fortschreiten der Impfkampagnen weltweit dürfte die Nachfrage nach Rohöl sich in den kommenden Monaten weiter erholen und die Preise dürften steigen, so Staunovo.
Christian Reuter von der Norddeutschen Landesbank ist davon überzeugt, dass die weitere Ölpreisentwicklung vor allem von der OPEC+ abhängt. Das Kartell wolle verhindern, dass die US-Fracking-Industrie zurück an den Markt drängt, was wiederum den Ölpreis unter 60 Dollar halten wird.
Marie-Therese Pfefferkorn
© 2025 Energie & Management GmbH
Sonntag, 21.02.2021, 15:22 Uhr
Sonntag, 21.02.2021, 15:22 Uhr
Mehr zum Thema