• Winter legt Wasserstoffbusse lahm
  • Börsenstrompreis am Epex-Spotmarkt bis 2025
  • Sturmschäden an AKW treiben Strompreise in Frankreich
  • Direkt-Ausgaben für Ökostrom sinken unter 20 Milliarden
  • „Nudges“ helfen nicht immer beim Energiesparen
  • Gasunie mit mehr Transportgeschäft
  • Mit skalierbarer Ladeinfrastruktur zur regionalen Energiewende
  • Verbund ab 1. März mit „Österreich-Tarif“
  • Mehr als eine halbe Million neuer Batteriespeicher
  • Wind-Dachverband macht belgische Ex-Politikerin zur Chefin
Enerige & Management > Wirtschaft - Amprion-Deal von RWE in trockenen Tüchern
Quelle: Fotolia / caruso13
WIRTSCHAFT:
Amprion-Deal von RWE in trockenen Tüchern
RWE und die Investmentgesellschaft Apollo Gobal Management haben ihre Milliarden-Transaktion abgeschlossen. Sie sind nun über ein Joint Ventures beide Miteigentümer von Amprion.
 
Anfang November unterzeichneten RWE und das New Yorker Private-Equity-Unternehmen Apollo Gobal Management die Verträge, jetzt ist der Milliarden-Deal in trockenen Tüchern. Wie der Essener Energiekonzern mitteilt, seien alle für den Abschluss der Transaktion erforderlichen Genehmigungen von den zuständigen Behörden erteilt worden.

Gegenstand des Deals ist die Gründung eine Joint Ventures zwischen RWE und Apollo (wir berichteten). Das Gemeinschaftsunternehmen hält jetzt die RWE-Beteiligung an Amprion. 25,1 Prozent beträgt der Anteil an dem Übertragungsnetzbetreiber.

Für die Beteiligung an dem Joint Venture hat die Investmentgesellschaft dem Vernehmen nach 3,2 Milliarden Euro an RWE gezahlt. Wie groß der Joint-Venture-Anteil in Prozent ist, den die US-Amerikaner dafür erhalten, dazu äußert sich RWE nicht.

RWE will das frische Kapital nach eigener Aussage in den kommenden zehn Jahren über das Gemeinschaftsunternehmen in das Netzausbauprogramm von Amprion investieren. Man behalte die operative Kontrolle über das Joint Venture und verwalte weiterhin die Beteiligung an dem Netzbetreiber, heißt es aus Essen. Die Beteiligung werde „vollumfänglich im Geschäftsabschluss von RWE konsolidiert“.

Laut Börsenzeitung soll der Finanzinvestor Apollo auch Interesse an einem Einsteig bei Tennet Deutschland gezeigt haben. Die niederländische Mutter des Übertragungsnetzbetreibers ließ im September durchblicken, dass sie Investoren mit 46 Prozent der deutschen Tochter beteiligen. Der Einstieg des niederländischen Rentenfonds APG, des norwegische Staatsfonds Norges Bank Investment Management (NBIM) und des singapurische Staatsfonds (GIC) soll insgesamt bis zu 9,5 Milliarden Euro in die Kasse bringen, hieß es.
 

Manfred Fischer
© 2026 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 27.11.2025, 09:08 Uhr

Mehr zum Thema