• EU-Klimabeirat rät zum Ankurbeln von CO2-Entnahmen
  • Pilotprojekt für lokale Energiegemeinschaft in Oberfranken gestartet
  • Deutlich höhere Day-ahead-Preise zu erwarten
  • EnBW: Landkreise stimmen für Milliarden-Spritze
  • Lex Sauerland: Erste Klagen gegen Zeitspiel der Behörden
  • RWE plant Vermarktung weiterer Kapazitäten
  • Gebündelte Kräfte für den digitalen Netzausbau
  • 100 Millionen Euro für Wasserstoff im Ländle
  • Wasserkraft für Rolls-Royce
  • Umfrage unter Energieunternehmern zeigt Verunsicherung
Enerige & Management > Wirtschaft - Allianz strebt klimaneutrale Aluminiumindustrie an
Quelle: Aluminum-8594730_Bild von Tom auf Pixabay
WIRTSCHAFT:
Allianz strebt klimaneutrale Aluminiumindustrie an
Die ins Leben gerufene Deutsche Aluminium-Allianz“ setzt sich neben einer wettbewerbsfähigen und klimaneutralen Aluminiumindustrie auch für die Förderung der Kreislaufwirtschaft ein.
 

Industrie, Gewerkschaften und fünf Bundesländer haben die „Deutsche Aluminium-Allianz“ gegründet. In einer gemeinsamen Erklärung bekräftigen sie darin ihr Engagement für eine wettbewerbsfähige und klimaneutrale Aluminiumindustrie. Der Allianz gehören die Wirtschaftsministerien der Länder Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, des Saarlandes, die Wirtschaftsbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, IG Metall und IG  CE sowie der Verband Aluminium Deutschland an. Neben dem Ziel einer klimaneutralen Produktion haben sich die Unterzeichner auf die Förderung der Kreislaufwirtschaft und die Nutzung von Sekundärrohstoffen verständigt.

„Die Aluminiumindustrie steht vor massiven Herausforderungen: Hohe Energiekosten, eine marode Infrastruktur, zunehmende Bürokratie und weitere Faktoren gefährden die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland. Ohne schnelle und entschlossene Maßnahmen der Politik stehen sowohl die industrielle Wertschöpfung als auch Arbeitsplätze in Deutschland auf dem Spiel“, betonte Rob van Gils, der Präsident von Aluminium Deutschland zum Auftakt der Aluminiummesse in Düsseldorf.

 

 

Schlüsselmaterial für die Dekarbonisierung

Aluminium sei nicht nur essenziell für zahlreiche Industrien wie Verkehr, Bauwesen und die Elektrotechnik, sondern spiele auch eine zentrale Rolle bei der Umsetzung von Net-Zero-Technologien. Als Schlüsselmaterial für die Dekarbonisierung werde Aluminium in großen Mengen benötigt, um die Klimaziele zu erreichen, so Rob van Gils.

Die Unterzeichner der Erklärung fordern klare Rahmenbedingungen, um die Transformation der Industrie zu einer klimaneutralen Produktion zu unterstützen. Dazu zählen sie unter anderem eine sichere und bezahlbare Energieversorgung, die entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie sei sowie die Schaffung eines fairen Wettbewerbsumfelds auf internationaler Ebene, um „Carbon Leakage“ zu verhindern.

 

Hans-Willy Bein
© 2025 Energie & Management GmbH
Mittwoch, 09.10.2024, 11:20 Uhr

Mehr zum Thema