
Besonders stark entwickelte sich das Auslandsgeschäft, das um 28 Prozent auf 167 Millionen Euro wuchs (2023: 130,1 Millionen Euro). Damit übertraf es erstmals den Umsatz im Inland, der um 11 Prozent auf 209 Millionen Euro zurückging (2023: 235 Millionen Euro).
Beim Umsatz mit Neuanlagen vermeldet das Unternehmen einen Anstieg von 199,9 Millionen Euro auf 207 Millionen Euro. Dabei legten die Erlöse im Ausland von 76,8 Millionen Euro auf 110 Millionen Euro zu. Im Inland sanken sie dagegen auf 97 Millionen Euro (2023: 123,1 Millionen Euro).
Auch im Servicebereich wuchs das Auslandsgeschäft um acht Prozent von 53,2 Millionen Euro auf 57 Millionen Euro. Der Inlandsumsatz blieb im vergangenen Geschäftsjahr mit 112 Millionen Euro stabil (2023: 111,9 Millionen Euro).
Trotz der rückläufigen Umsätze im Inland sieht der Vorstand die Schwäche als vorübergehend an. Die politischen Rahmenbedingungen
und eine sich stabilisierende Marktlage läsen eine Erholung erwarten. „Wir sind mit einem Rekord-Auftragsbestand von 189 Millionen
Euro ins neue Jahr gestartet“, erklärte CSO Pablo Hofelich.
2023 habe der Auftragsbestand noch bei 156,2 Millionen Euro gelegen. CEO Christian Grotholt ergänzt: „Trotz des in 2024 vergleichsweise
moderaten Wachstums haben wir den Konzernumsatz seit 2014 verdoppelt.“
Umsatzprognose für 2025 bestätigt
Angesichts der stabilen Auftragslage hält das Unternehmen an seinen Wachstumszielen fest. Für 2025 erwartet es einen Umsatz zwischen 430 und 450 Millionen Euro. Für 2026 geht es von einer Spanne von 440 bis 490 Millionen Euro aus.
Neben KWK-Anlagen treibt 2G Energy auch den Markteintritt bei Großwärmepumpen voran. 2024 erzielte das neue Segment bereits erste Umsätze im niedrigen Millionenbereich. Das Interesse an diesen Lösungen sei laut Unternehmen hoch.
Die vollständigen Konzernzahlen will 2G Energy am 1. April 2025 veröffentlichen.

Donnerstag, 27.02.2025, 14:31 Uhr