Quelle: Fotolia / Simon Kraus
REGENERATIVE:
Umfrage zeigt breite Zustimmung für Erneuerbare und Solarparks
Mehr als drei Viertel der Deutschen setzen auf den stärkeren Zubau erneuerbarer Energien. Das ist ein Ergebnis einer Umfrage, die die Fachagentur Wind und Solar durchführen ließ.
Mit den Angriffen der USA und Israels auf Iran wurde einmal mehr deutlich, wie stark die Weltwirtschaft von fossilen Rohstoffen
aus Arabien und freiem Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus abhängig ist. Vor diesem zeitlichen Hintergrund ließ die
Fachagentur Wind und Solar die Deutschen nach ihrer Einstellung zu den Erneuerbaren und zu Freiflächen-Solaranlagen befragen.
Zwischen dem 11. und 23. März – der Iran-Krieg begann am 28. Februar – bat das beauftragte Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.001 Menschen um ihre Einstellung zu den Ökoenergien. Mit 76 Prozent fiel die Unterstützung für den „stärkeren Ausbau“ deutlich aus, mit 46 Prozent der Zustimmung „voll und ganz“ sowie 30 Prozent, die der Aussage „eher“ zustimmten. 13 Prozent stimmten „eher nicht“ zu, 10 Prozent „überhaupt nicht“, 2 Prozent machten keine Angabe.
Im selben Zuge hatte die Fachagentur eine Analyse nach Parteienpräferenz bestellt. Im demokratischen Spektrum erreichte der niedrigste Zustimmungswert demnach immer noch 86 Prozent bei den Anhängerinnen und Anhängern von CDU/CSU. Verteilt auf 40 Prozent „voll und ganz“ sowie 46 Prozent, die „eher“ zustimmten.
Grünes Klientel fast vollständig pro Ökoenergien
Befragte, die den Grünen zuneigen, signalisierten 99 Prozent Zustimmung (91/8). Im SPD-Kosmos waren es 95 Prozent (63/32) und bei der Linken-Anhängerschar 92 Prozent (81/11). Im populistischen Milieu halten immer noch 36 Prozent (15/21) den Erneuerbaren-Ausbau für wichtig, eine klare Mehrheit gleichwohl nicht (32/31).
Antje Wagenknecht sieht die Energiewende „von einer breiten Mehrheit der Bevölkerung getragen – parteiübergreifend und klar“. Die Geschäftsführerin der Fachagentur Wind und Solar spricht von einem „klaren Mandat“ der Bürgerinnen und Bürger für eine zukunftsorientierte Energiepolitik.
Freiflächen-Solaranlagen mit etwas anderem Bild
Etwas anders sieht das Stimmungsbild aus, was Freiflächen-Solarparks angeht. Hier hatte die Fachagentur abfragen lassen, ob die Bundesregierung sich „deutlich stärker“, „eher stärker“, „eher schwächer“, „deutlich schwächer“ als bisher oder genauso wie bisher für den Ausbau der Anlagen einsetzen solle. 69 Prozent der Befragten erwarten von Berlin den weiteren Einsatz – aufgeteilt in 26 Prozent „deutlich stärker“, 29 Prozent „eher stärker“ und 14 Prozent „genauso wie bisher“.
Bei der Parteienpräferenz bleibt „die Union“ in dieser Frage unter 80 Prozent Zustimmung (78 Prozent, verteilt auf 16/40/22) und Koalitionspartner SPD kommt auf rund 90 Prozent (34/41/15 Prozent). Menschen, die den Grünen zuneigen, sind zu 96 Prozent für mehr Solaraktivitäten der Regierung (62/27/7 Prozent), bei Linken liegt der Wert bei 94 Prozent (60/27/7 Prozent). Das populistische Spektrum möchte zu 35 Prozent ein Engagement der Bundesregierung für Freiflächen-Solaranlagen sehen (6/17/12 Prozent).
Die Fachagentur ist als Verein organisiert und zählt Bund, Länder, Verbände und Unternehmen zu ihren Mitgliedern. Sie verfolgt den Ausbau der erneuerbaren Energien und gleicht ihn mit den politischen Zielen ab. 2025 lag der Anteil der Ökoenergien am Bruttostromverbrauch bei 55,1 Prozent, 2030 sollen es 80 Prozent sein.
Im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist für 2028 die Zielmarke von 172.000 MW installierter Solarleistung vorgegeben. Aktuell sind es in Deutschland 120.000 MW. Wenn das derzeitige Ausbautempo gleich bleibt, würde das Ziel verfehlt. 2025 waren es 17.000 MW Zubau. Nötig wären ab sofort 20.000 MW pro Jahr, über die kommenden zweieinhalb Jahre.
Zwischen dem 11. und 23. März – der Iran-Krieg begann am 28. Februar – bat das beauftragte Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.001 Menschen um ihre Einstellung zu den Ökoenergien. Mit 76 Prozent fiel die Unterstützung für den „stärkeren Ausbau“ deutlich aus, mit 46 Prozent der Zustimmung „voll und ganz“ sowie 30 Prozent, die der Aussage „eher“ zustimmten. 13 Prozent stimmten „eher nicht“ zu, 10 Prozent „überhaupt nicht“, 2 Prozent machten keine Angabe.
Im selben Zuge hatte die Fachagentur eine Analyse nach Parteienpräferenz bestellt. Im demokratischen Spektrum erreichte der niedrigste Zustimmungswert demnach immer noch 86 Prozent bei den Anhängerinnen und Anhängern von CDU/CSU. Verteilt auf 40 Prozent „voll und ganz“ sowie 46 Prozent, die „eher“ zustimmten.
Grünes Klientel fast vollständig pro Ökoenergien
Befragte, die den Grünen zuneigen, signalisierten 99 Prozent Zustimmung (91/8). Im SPD-Kosmos waren es 95 Prozent (63/32) und bei der Linken-Anhängerschar 92 Prozent (81/11). Im populistischen Milieu halten immer noch 36 Prozent (15/21) den Erneuerbaren-Ausbau für wichtig, eine klare Mehrheit gleichwohl nicht (32/31).
Antje Wagenknecht sieht die Energiewende „von einer breiten Mehrheit der Bevölkerung getragen – parteiübergreifend und klar“. Die Geschäftsführerin der Fachagentur Wind und Solar spricht von einem „klaren Mandat“ der Bürgerinnen und Bürger für eine zukunftsorientierte Energiepolitik.
Freiflächen-Solaranlagen mit etwas anderem Bild
Etwas anders sieht das Stimmungsbild aus, was Freiflächen-Solarparks angeht. Hier hatte die Fachagentur abfragen lassen, ob die Bundesregierung sich „deutlich stärker“, „eher stärker“, „eher schwächer“, „deutlich schwächer“ als bisher oder genauso wie bisher für den Ausbau der Anlagen einsetzen solle. 69 Prozent der Befragten erwarten von Berlin den weiteren Einsatz – aufgeteilt in 26 Prozent „deutlich stärker“, 29 Prozent „eher stärker“ und 14 Prozent „genauso wie bisher“.
Bei der Parteienpräferenz bleibt „die Union“ in dieser Frage unter 80 Prozent Zustimmung (78 Prozent, verteilt auf 16/40/22) und Koalitionspartner SPD kommt auf rund 90 Prozent (34/41/15 Prozent). Menschen, die den Grünen zuneigen, sind zu 96 Prozent für mehr Solaraktivitäten der Regierung (62/27/7 Prozent), bei Linken liegt der Wert bei 94 Prozent (60/27/7 Prozent). Das populistische Spektrum möchte zu 35 Prozent ein Engagement der Bundesregierung für Freiflächen-Solaranlagen sehen (6/17/12 Prozent).
Die Fachagentur ist als Verein organisiert und zählt Bund, Länder, Verbände und Unternehmen zu ihren Mitgliedern. Sie verfolgt den Ausbau der erneuerbaren Energien und gleicht ihn mit den politischen Zielen ab. 2025 lag der Anteil der Ökoenergien am Bruttostromverbrauch bei 55,1 Prozent, 2030 sollen es 80 Prozent sein.
Im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist für 2028 die Zielmarke von 172.000 MW installierter Solarleistung vorgegeben. Aktuell sind es in Deutschland 120.000 MW. Wenn das derzeitige Ausbautempo gleich bleibt, würde das Ziel verfehlt. 2025 waren es 17.000 MW Zubau. Nötig wären ab sofort 20.000 MW pro Jahr, über die kommenden zweieinhalb Jahre.
Volker Stephan
© 2026 Energie & Management GmbH
Freitag, 24.04.2026, 16:17 Uhr
Freitag, 24.04.2026, 16:17 Uhr
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Auch in den ersten vier Monaten viele Wind-Genehmigungen