Quelle: Solar Promotion GmbH
ADVERTORIAL :
PV-Hybridanlagen auf dem Vormarsch
Schlüssel zu einer netzdienlichen Solarstromnutzung
PV-Hybridanlagen, bestehend aus Photovoltaik und Batteriespeicher (PV+BESS), gewinnen zunehmend an Bedeutung für ein stabiles
Energiesystem. Auf der Intersolar Europe 2026 stehen diese Anlagen im Fokus – dabei geht es um Chancen, Herausforderungen
und Geschäftsmodelle.
Laut Wood Mackenzie erreichte die weltweit installierte PV-Leistung Anfang 2026 fast drei Terawatt. Mit dem zunehmendem Solarausbau gehen jedoch auch Herausforderungen einher: negative Strompreise und überlastete Netze zu Spitzenerzeugungszeiten aufgrund fehlender Speichermöglichkeiten. Hybridanlagen schaffen hier Abhilfe, indem sie Solarstrom zwischenspeichern und zeitversetzt einspeisen. Das verbessert die Netzintegration und erhöht durch die Nutzung von Preisspreads die Wirtschaftlichkeit von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien.
Großbritannien als Vorreiter in Europa
Großbritannien gilt in Europa als Vorreiter bei PV+BESS-Anlagen (62 Prozent des europäischen Marktes), dank gezielter Förderinstrumente:
In anderen europäischen Ländern bleibt der Ausbau hinter dem Potenzial zurück – unter anderem wegen regulatorischer Hürden und einem Mangel an Fördermodellen für PV-Hybridanlagen.
Besonders umstritten ist, ob Batteriespeicher auch Graustrom aus dem Netz laden dürfen, denn vielerorts gilt bei Förderung weiterhin: Laden nur mit erneuerbarem Strom. Gleichzeitig setzen Regulierer inzwischen nach: In Deutschland soll die MiSpeL-Verordnung Netzladung ermöglichen, ohne förderfähige EE-Anteile pauschal zu verlieren. Auch in Ländern wie Spanien, Frankreich und den Niederlanden werden Netzzugang, Tarife und Marktdesign so nachgeschärft, dass Speicher flexibler und netzdienlicher betrieben werden können.
Energiearbitrage: Stromhandel als Geschäftsmodell
Genau hier setzt ein vielversprechendes Geschäftsmodell für PV+BESS-Anlagen an: die Energiearbitrage, bei der Strom gezielt gespeichert wird, wenn er günstig verfügbar ist und zu Zeiten teurer Börsenstrompreise verkauft wird. Die Herausforderung, vor der Projektentwickler derzeit stehen: Da die Erträge unvorhersehbaren Markt- und Preisdynamiken unterliegen, sind Banken und Finanzierer noch vorsichtig, PV-Hybridanlagen, deren Erlöse sich auf Energiearbitrage stützen, zu finanzieren.
Systemdienstleistungen und Kapazitätsmärkte für PV-Hybridanlagen
Stabilere Erlösströme lassen sich durch die Teilnahme an Kapazitätsmärkten erzielen. Sowohl Spanien als auch Deutschland planen derzeit die Einführung von solchen Märkten, wo über Ausschreibungen zusätzlich gesicherte Leistung bereitgestellt werden soll – unter anderem von erneuerbaren Anlagen mit Batteriespeichern. Wichtig für die Netzstabilität sind PV-Hybridanlagen auch, weil sie Systemdienstleistungen wie Frequenz- und Spannungsregelung erbringen können. Durch den Einsatz netzbildender Wechselrichter können solche Anlagen zunehmend die bisher von fossilen Kraftwerken bereitgestellte, synthetische Trägheit ersetzen.
Fazit: Die technische Lösung ist da – die Anwendung muss vorangetrieben werden
PV-Hybridanlagen sind zentrale Bausteine der Energiewende. Um ihr Potenzial auszuschöpfen, sind jedoch regulatorische Reformen und innovationsfreundliche Marktbedingungen essenziell. Darüber hinaus definieren neue Geschäftsmodelle den Markt für diesen Anlagentyp. Die Entwicklung und Vermarktung von PV-Hybridanlagen stellt die Solarbranche vor neue Herausforderungen – alle Infos und die passenden Kontakte dazu gibt es auf der Intersolar Europe 2026. Als weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft spiegelt die Intersolar Europe die enorme Marktdynamik der Solarbranche wider.
Unter dem Motto „Connecting Solar Business“ präsentieren die weltweiten Marktführer ihre neuesten Produktentwicklungen sowie aktuelle Trends. Die Intersolar Europe findet vom 23. bis 25. Juni 2026 im Rahmen von The smarter E Europe auf der Messe München statt.
Laut Wood Mackenzie erreichte die weltweit installierte PV-Leistung Anfang 2026 fast drei Terawatt. Mit dem zunehmendem Solarausbau gehen jedoch auch Herausforderungen einher: negative Strompreise und überlastete Netze zu Spitzenerzeugungszeiten aufgrund fehlender Speichermöglichkeiten. Hybridanlagen schaffen hier Abhilfe, indem sie Solarstrom zwischenspeichern und zeitversetzt einspeisen. Das verbessert die Netzintegration und erhöht durch die Nutzung von Preisspreads die Wirtschaftlichkeit von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien.
Großbritannien als Vorreiter in Europa
Großbritannien gilt in Europa als Vorreiter bei PV+BESS-Anlagen (62 Prozent des europäischen Marktes), dank gezielter Förderinstrumente:
- Kapazitätsmarkt
- Contract-for-Difference-(CfD)-System
- beschleunigte Genehmigungsverfahren.
In anderen europäischen Ländern bleibt der Ausbau hinter dem Potenzial zurück – unter anderem wegen regulatorischer Hürden und einem Mangel an Fördermodellen für PV-Hybridanlagen.
Besonders umstritten ist, ob Batteriespeicher auch Graustrom aus dem Netz laden dürfen, denn vielerorts gilt bei Förderung weiterhin: Laden nur mit erneuerbarem Strom. Gleichzeitig setzen Regulierer inzwischen nach: In Deutschland soll die MiSpeL-Verordnung Netzladung ermöglichen, ohne förderfähige EE-Anteile pauschal zu verlieren. Auch in Ländern wie Spanien, Frankreich und den Niederlanden werden Netzzugang, Tarife und Marktdesign so nachgeschärft, dass Speicher flexibler und netzdienlicher betrieben werden können.
Energiearbitrage: Stromhandel als Geschäftsmodell
Genau hier setzt ein vielversprechendes Geschäftsmodell für PV+BESS-Anlagen an: die Energiearbitrage, bei der Strom gezielt gespeichert wird, wenn er günstig verfügbar ist und zu Zeiten teurer Börsenstrompreise verkauft wird. Die Herausforderung, vor der Projektentwickler derzeit stehen: Da die Erträge unvorhersehbaren Markt- und Preisdynamiken unterliegen, sind Banken und Finanzierer noch vorsichtig, PV-Hybridanlagen, deren Erlöse sich auf Energiearbitrage stützen, zu finanzieren.
Systemdienstleistungen und Kapazitätsmärkte für PV-Hybridanlagen
Stabilere Erlösströme lassen sich durch die Teilnahme an Kapazitätsmärkten erzielen. Sowohl Spanien als auch Deutschland planen derzeit die Einführung von solchen Märkten, wo über Ausschreibungen zusätzlich gesicherte Leistung bereitgestellt werden soll – unter anderem von erneuerbaren Anlagen mit Batteriespeichern. Wichtig für die Netzstabilität sind PV-Hybridanlagen auch, weil sie Systemdienstleistungen wie Frequenz- und Spannungsregelung erbringen können. Durch den Einsatz netzbildender Wechselrichter können solche Anlagen zunehmend die bisher von fossilen Kraftwerken bereitgestellte, synthetische Trägheit ersetzen.
Fazit: Die technische Lösung ist da – die Anwendung muss vorangetrieben werden
PV-Hybridanlagen sind zentrale Bausteine der Energiewende. Um ihr Potenzial auszuschöpfen, sind jedoch regulatorische Reformen und innovationsfreundliche Marktbedingungen essenziell. Darüber hinaus definieren neue Geschäftsmodelle den Markt für diesen Anlagentyp. Die Entwicklung und Vermarktung von PV-Hybridanlagen stellt die Solarbranche vor neue Herausforderungen – alle Infos und die passenden Kontakte dazu gibt es auf der Intersolar Europe 2026. Als weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft spiegelt die Intersolar Europe die enorme Marktdynamik der Solarbranche wider.
Unter dem Motto „Connecting Solar Business“ präsentieren die weltweiten Marktführer ihre neuesten Produktentwicklungen sowie aktuelle Trends. Die Intersolar Europe findet vom 23. bis 25. Juni 2026 im Rahmen von The smarter E Europe auf der Messe München statt.
Advertorial
© 2026 Energie & Management GmbH
Montag, 23.02.2026, 08:36 Uhr
Montag, 23.02.2026, 08:36 Uhr
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