Quelle: Pixabay / congerdesign
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Prosumer-Initiative für Stadtwerke gestartet
Neue Geschäftsmodelle rund um Prosumer rücken für Stadtwerke stärker in den Fokus. Eine Initiative soll helfen, Strategien zu entwickeln und Anwendungen wirtschaftlich einzuordnen.
Die Anforderungen an Energieversorger verändern sich mit dem wachsenden Prosumer-Markt deutlich. Laut dem Verein „Die Netzwerkpartner
e.V.“ erzeugen, speichern und steuern immer mehr Kunden ihren Strom selbst. Daraus entstehen neue Erwartungen an Tarife, Dienstleistungen
und digitale Lösungen. Gleichzeitig fällt es vielen Versorgern schwer, passende Angebote zu entwickeln und sich gegenüber
spezialisierten Anbietern zu positionieren. Die nun gestartete Prosumer-Initiative stellt ein neues Projektformat dar, mit
dem die Netzwerkpartner ihre Aktivitäten im Prosumer-Bereich bündeln.
Bei dem Verein mit Sitz in Essen (Nordrhein-Westfalen) handelt es sich um einen Zusammenschluss von rund 140 Stadtwerken, Energieversorgern und Netzbetreibern aus Deutschland. Er vernetzt seine Mitglieder und will sie beim Austausch von Wissen sowie bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle unterstützen. Mit zwölf Mitgliedsunternehmen arbeitet der Verein am Einstieg in das Prosumer-Geschäft. Ziel ist es, innerhalb von etwa drei Monaten konkrete Strategien zu erarbeiten und erste wirtschaftliche Bewertungen vorzunehmen.
Sieben aufeinander aufbauende Online-Workshops bilden laut Die Netzwerkpartner den Kern. Die Innovationsberatung „m3 LAB“ aus Aachen (Nordrhein-Westfalen) übernimmt die fachliche Begleitung. Laut Projektmanager Tonio Profanter sollen Energieversorger den Markt besser verstehen und daraus umsetzbare Strategien ableiten.
Drei Module strukturieren den Einstieg
Die Initiative gliedert sich laut Netzwerkpartner in drei Themenblöcke. Zunächst vermitteln die Organisatoren Grundlagen zu Markt, Wettbewerb und Regulierung. Danach folgt der Aufbau von Energiedienstleistungen (EDL). Im dritten Schritt stehen Home-Energy-Management-Systeme (HEMS) im Fokus, insbesondere mit Blick auf Kundensegmente, Use Cases und Produktstrategien.
Die Workshops behandeln, so die Netzwerkpartner, auch technische und regulatorische Fragen. Dazu zählen der Rollout intelligenter Messsysteme, Vorgaben aus Paragraph 14a des Energiewirtschaftsgesetzes sowie Anforderungen an die Cybersicherheit. Begleitend erhalten die Teilnehmer Wettbewerbsanalysen, Beispiel-Roadmaps und Praxisfälle für die eigene Planung.
Kooperation als zentraler Ansatz
Ein zentrales Element ist laut des Vereins der Austausch zwischen den beteiligten Stadtwerken. Die Teilnehmer verfolgen einen kooperativen Ansatz, um schneller zu belastbaren Entscheidungen zu kommen.
Armin Feser, Vertriebsleiter der Technischen Werke Schussental (TWS) aus Ravensburg (Baden-Württemberg), beschreibt das Prosumer-Geschäft als strategisch wichtig. Gleichzeitig gebe es viele offene Fragen, etwa zur Produktstrategie, technischen Integration und Markteinführung. Die Initiative ermögliche es, diese Themen gemeinsam zu bearbeiten.
Ein Beispiel für die praktische Umsetzung liefern die Stadtwerke Iserlohn. Dort hat das Unternehmen im Oktober 2025 eine App eingeführt, die einen dynamischen Tarif mit einem Home-Energy-Management-System kombiniert.
Bei dem Verein mit Sitz in Essen (Nordrhein-Westfalen) handelt es sich um einen Zusammenschluss von rund 140 Stadtwerken, Energieversorgern und Netzbetreibern aus Deutschland. Er vernetzt seine Mitglieder und will sie beim Austausch von Wissen sowie bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle unterstützen. Mit zwölf Mitgliedsunternehmen arbeitet der Verein am Einstieg in das Prosumer-Geschäft. Ziel ist es, innerhalb von etwa drei Monaten konkrete Strategien zu erarbeiten und erste wirtschaftliche Bewertungen vorzunehmen.
Sieben aufeinander aufbauende Online-Workshops bilden laut Die Netzwerkpartner den Kern. Die Innovationsberatung „m3 LAB“ aus Aachen (Nordrhein-Westfalen) übernimmt die fachliche Begleitung. Laut Projektmanager Tonio Profanter sollen Energieversorger den Markt besser verstehen und daraus umsetzbare Strategien ableiten.
Drei Module strukturieren den Einstieg
Die Initiative gliedert sich laut Netzwerkpartner in drei Themenblöcke. Zunächst vermitteln die Organisatoren Grundlagen zu Markt, Wettbewerb und Regulierung. Danach folgt der Aufbau von Energiedienstleistungen (EDL). Im dritten Schritt stehen Home-Energy-Management-Systeme (HEMS) im Fokus, insbesondere mit Blick auf Kundensegmente, Use Cases und Produktstrategien.
Die Workshops behandeln, so die Netzwerkpartner, auch technische und regulatorische Fragen. Dazu zählen der Rollout intelligenter Messsysteme, Vorgaben aus Paragraph 14a des Energiewirtschaftsgesetzes sowie Anforderungen an die Cybersicherheit. Begleitend erhalten die Teilnehmer Wettbewerbsanalysen, Beispiel-Roadmaps und Praxisfälle für die eigene Planung.
Kooperation als zentraler Ansatz
Ein zentrales Element ist laut des Vereins der Austausch zwischen den beteiligten Stadtwerken. Die Teilnehmer verfolgen einen kooperativen Ansatz, um schneller zu belastbaren Entscheidungen zu kommen.
Armin Feser, Vertriebsleiter der Technischen Werke Schussental (TWS) aus Ravensburg (Baden-Württemberg), beschreibt das Prosumer-Geschäft als strategisch wichtig. Gleichzeitig gebe es viele offene Fragen, etwa zur Produktstrategie, technischen Integration und Markteinführung. Die Initiative ermögliche es, diese Themen gemeinsam zu bearbeiten.
Ein Beispiel für die praktische Umsetzung liefern die Stadtwerke Iserlohn. Dort hat das Unternehmen im Oktober 2025 eine App eingeführt, die einen dynamischen Tarif mit einem Home-Energy-Management-System kombiniert.
© 2026 Energie & Management GmbH
Dienstag, 14.04.2026, 10:40 Uhr
Dienstag, 14.04.2026, 10:40 Uhr
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