
Heike Heim. Quelle: DSW21
PERSONALIE:
Neuer Posten für Heike Heim
Die frühere Vorstandsvorsitzende des kommunalen Versorgers in Dortmund wechselte in die Privatwirtschaft.
Heike Heim, ehemalige Vorstandsvorsitzende des Dortmunder kommunalen Versorgers DEW 21, hat eine neue berufliche Aufgabe übernommen. Auf der Plattform LinkedIn teilte sie mit: „Ich habe einen neuen Job und
arbeite jetzt als Geschäftsführerin bei Remondis Energy & Services GmbH & Co. KG.“
Remondis Energy & Services ist spezialisiert auf „Energiemanagement für Industrie und Kommunen“, heißt es knapp auf der Internetseite von Remondis. Der Konzern selbst ist international tätig in den Bereichen Recycling, Wasserwirtschaft sowie kommunale und industrielle Services. Das Unternehmen beschäftigte im Jahr 2023 rund 43.000 Mitarbeitende und erzielte einen Umsatz von 12,1 Milliarden Euro.
Heike Heim war bis zum Juli 2024 Vorstandsvorsitzende der städtischen Holding DSW 21. Ihre Amtszeit endete mit einer fristlosen Abberufung. Hintergrund waren unter anderem Unregelmäßigkeiten bei der „Stadtenergie“, die zum örtlichen Energieversorger DEW 21 gehörte. Dort kam es zu erheblichen Verlusten, die sich laut Medienberichten auf rund 74 Millionen Euro belaufen sollen. Die Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt in diesem Zusammenhang wegen des Verdachts auf Betrug.
Zudem steht die damalige Einkaufsstrategie von DEW 21 im Fokus der Kritik: Im Herbst 2022 hatte sich das Unternehmen unter Heims Leitung bei hohen Marktpreisen langfristig mit Strom und Erdgas eingedeckt. Laut Einschätzung der hinzugezogenen Beratungsgesellschaft PWC könnten daraus finanzielle Risiken im dreistelligen Millionenbereich entstanden sein. Gegen ihre Abberufung ist Heim juristisch vorgegangen.
Remondis Energy & Services ist spezialisiert auf „Energiemanagement für Industrie und Kommunen“, heißt es knapp auf der Internetseite von Remondis. Der Konzern selbst ist international tätig in den Bereichen Recycling, Wasserwirtschaft sowie kommunale und industrielle Services. Das Unternehmen beschäftigte im Jahr 2023 rund 43.000 Mitarbeitende und erzielte einen Umsatz von 12,1 Milliarden Euro.
Heike Heim war bis zum Juli 2024 Vorstandsvorsitzende der städtischen Holding DSW 21. Ihre Amtszeit endete mit einer fristlosen Abberufung. Hintergrund waren unter anderem Unregelmäßigkeiten bei der „Stadtenergie“, die zum örtlichen Energieversorger DEW 21 gehörte. Dort kam es zu erheblichen Verlusten, die sich laut Medienberichten auf rund 74 Millionen Euro belaufen sollen. Die Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt in diesem Zusammenhang wegen des Verdachts auf Betrug.
Zudem steht die damalige Einkaufsstrategie von DEW 21 im Fokus der Kritik: Im Herbst 2022 hatte sich das Unternehmen unter Heims Leitung bei hohen Marktpreisen langfristig mit Strom und Erdgas eingedeckt. Laut Einschätzung der hinzugezogenen Beratungsgesellschaft PWC könnten daraus finanzielle Risiken im dreistelligen Millionenbereich entstanden sein. Gegen ihre Abberufung ist Heim juristisch vorgegangen.

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Mittwoch, 02.04.2025, 17:00 Uhr
Mittwoch, 02.04.2025, 17:00 Uhr
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