• Gaspreise sinken trotz neuer US-Angriffe
  • Zocker-Strom bringt Stadtwerk neue Kunden
  • VW-Ladetochter Elli stellt Geschäft neu auf
  • Industrieverbände fordern weiter günstige Netzentgelte
  • Power-to-Heat-Anlage in Hannover für 15 Millionen Euro
  • IEA erwartet auch 2027 angespannte Lage auf dem Gasmark
  • Neue Doppelspitze bei „Enervie Vernetzt“
  • Kritik von Umweltschützern an elf neuen Gaskraftwerken
  • Zuschläge für Aufdach-PV und Biomasseanlagen publiziert
  • RWE zeigt erneut Interesse an Uniper
Enerige & Management > Europa - Neue Milliarden aus EU-Topf fließen nach Deutschland
Quelle: Pixabay / Erich Westendarp
EUROPA:
Neue Milliarden aus EU-Topf fließen nach Deutschland
Weil Deutschland geliefert hat, können Milliarden aus Brüssel in bestimmte Projekte in Deutschland fließen. Weitere Milliarden sind noch zu holen.
 
Deutschland hat weitere 4,6 Milliarden Euro aus dem in der Corona-Krise geschaffenen Fördermittelprogramm der EU erhalten. Das Geld soll unter anderem in Elektromobilität, Gebäudesanierung, Wasserstoff-Forschung und eine digitalere Verwaltung fließen, wie die EU-Kommission mitteilte. Konkret geht es etwa um die Unterstützung beim Kauf von Elektrofahrzeugen sowie den Ausbau des Ladesäulen-Netzes.

Der Corona-Aufbaufonds war im Jahr 2021 geschaffen worden, um die wirtschaftlichen Schäden durch die Pandemie zu bewältigen. Um die Hilfen zu erhalten, müssen Mitgliedsstaaten einen Plan mit konkreten Investitions- und Reformvorhaben vorlegen. Insgesamt stehen Deutschland rund 30 Milliarden Euro an Zuschüssen aus dem Fördertopf zu. 80 Prozent davon sind Kommissionsangaben zufolge nun ausgezahlt.

Die Gelder sind leistungsabhängig und sollen erst dann gezahlt werden, wenn zugesagte Etappenziele und Zielwerte bei der Umsetzung von geplanten Reformen und Investitionen erreicht wurden. Da die Förderung Ende des Jahres ausläuft, müssen die Mitgliedstaaten alle noch offenen Etappenziele bis zum 31. August umsetzen und bis Ende September Geld beantragen.
 

dpa
© 2026 Energie & Management GmbH
Dienstag, 05.05.2026, 14:34 Uhr

Mehr zum Thema