Quelle: Pixabay / Andrew Khoroshavin
KWK:
Knapp 60 Blockheizkraftwerke stehen zum Verkauf
Die insolvente Luana-Energie-Gruppe verkauft knapp 60 Blockheizkraftwerke und weitere Energieanlagen. Der Schwerpunkt des Portfolios liegt in Norddeutschland.
Die Anlagen der insolventen Luana-Gruppe stehen zum Verkauf. Wie die Beratungsgesellschaft Saxenhammer mitteilt, die Luana
beim Verkaufsprozess unterstützt, handelt es sich um knapp 60 Blockheizkraftwerke (BHKW) sowie weitere thermische und elektrische
Energieerzeugungsanlagen und Photovoltaiklösungen. Das Luana-Portofolio befindet sich größtenteils in Norddeutschland.
Luana wurde im Jahr 2008 in Hamburg gegründet. Die Unternehmensgruppe hat ihren Hauptsitz in Geesthacht. Sie entwickelte unter anderem dezentrale Energiekonzepte für Wohnquartiere, Pflegeeinrichtungen und Hotels. Im Dezember 2025 stellte die Luana AG Insolvenzantrag, im April 2026 lief das reguläre Insolvenzverfahren an. In der Folge beantragten nahezu alle Tochtergesellschaften die Eröffnung von Insolvenzverfahren, wie der Insolvenzverwalter, Vanja Alexander Kovacev, berichtet.
Insolvenzverwalter: Geschäftsbetrieb stabilisiert
Kovacev führt den Geschäftsbetrieb nach eigenen Angaben seit Februar 2026 stabil und profitabel fort. Dafür seien unter anderem Verhandlungen mit Stadtwerken und Gaslieferanten sowie Wartungs- und Reparaturarbeiten an den Anlagen erforderlich gewesen. „Nach der Stabilisierung des Geschäftsbetriebs, intensiven Verhandlungen mit den beteiligten Stadtwerken und Gaslieferanten sowie umfangreichen Wartungs- und Reparaturarbeiten an den Blockheizkraftwerken konnten wir die Versorgung von rund 1.700 Haushalten in den vergangenen Monaten sicherstellen“, erklärt der Rechtsanwalt.
In Schwierigkeiten geraten ist Luana im Zusammenhang mit Anleihen. „Zur Finanzierung hatte die Gruppe unter anderem Anleihen und Nachrangdarlehen zum Handeln im Freiverkehr an der Hamburger und Frankfurter Wertpapierbörse begeben. Nach dem Ausbleiben von Zinszahlungen und der Einleitung des Insolvenzverfahrens über die Konzernmutter Luana AG veröffentlichte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht entsprechende Warnhinweise“, schildert der Insolvenzverwalter.
Die Beratungsgesellschaft Saxenhammer spricht von einem gut aufbereitenden Energieportfolio, „das sich für bestehende Betreiber besonders gut als Ergänzung eignet. Die eingespielten Versorgungsstrukturen und vertraglichen Grundlagen schaffen beste Voraussetzungen für eine zügige Integration“, sagte Managing Director Martin Neumann über die Anlagen. Für Stadtwerke, Energie- unbd Contracting-Dienstleister sei das ein Gelegenheit, zusätzliche Kapazitäten zu übernehmen. (mf)
Luana wurde im Jahr 2008 in Hamburg gegründet. Die Unternehmensgruppe hat ihren Hauptsitz in Geesthacht. Sie entwickelte unter anderem dezentrale Energiekonzepte für Wohnquartiere, Pflegeeinrichtungen und Hotels. Im Dezember 2025 stellte die Luana AG Insolvenzantrag, im April 2026 lief das reguläre Insolvenzverfahren an. In der Folge beantragten nahezu alle Tochtergesellschaften die Eröffnung von Insolvenzverfahren, wie der Insolvenzverwalter, Vanja Alexander Kovacev, berichtet.
Insolvenzverwalter: Geschäftsbetrieb stabilisiert
Kovacev führt den Geschäftsbetrieb nach eigenen Angaben seit Februar 2026 stabil und profitabel fort. Dafür seien unter anderem Verhandlungen mit Stadtwerken und Gaslieferanten sowie Wartungs- und Reparaturarbeiten an den Anlagen erforderlich gewesen. „Nach der Stabilisierung des Geschäftsbetriebs, intensiven Verhandlungen mit den beteiligten Stadtwerken und Gaslieferanten sowie umfangreichen Wartungs- und Reparaturarbeiten an den Blockheizkraftwerken konnten wir die Versorgung von rund 1.700 Haushalten in den vergangenen Monaten sicherstellen“, erklärt der Rechtsanwalt.
In Schwierigkeiten geraten ist Luana im Zusammenhang mit Anleihen. „Zur Finanzierung hatte die Gruppe unter anderem Anleihen und Nachrangdarlehen zum Handeln im Freiverkehr an der Hamburger und Frankfurter Wertpapierbörse begeben. Nach dem Ausbleiben von Zinszahlungen und der Einleitung des Insolvenzverfahrens über die Konzernmutter Luana AG veröffentlichte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht entsprechende Warnhinweise“, schildert der Insolvenzverwalter.
Die Beratungsgesellschaft Saxenhammer spricht von einem gut aufbereitenden Energieportfolio, „das sich für bestehende Betreiber besonders gut als Ergänzung eignet. Die eingespielten Versorgungsstrukturen und vertraglichen Grundlagen schaffen beste Voraussetzungen für eine zügige Integration“, sagte Managing Director Martin Neumann über die Anlagen. Für Stadtwerke, Energie- unbd Contracting-Dienstleister sei das ein Gelegenheit, zusätzliche Kapazitäten zu übernehmen. (mf)
Manfred Fischer
© 2026 Energie & Management GmbH
Montag, 19.10.2026, 13:53 Uhr
Montag, 19.10.2026, 13:53 Uhr
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