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REGENERATIVE:
Hohe Anschlusszahlen bleiben eine Herausforderung
Der Netzbetreiber Mitnetz Strom in Mitteldeutschland zieht eine Bilanz zum Anschluss von Erneuerbare-Energien-Anlagen und neuen Verbrauchseinrichtungen. Grundsätzlich ist sie positiv.
Der ostdeutsche Verteilnetzbetreiber Mitnetz Strom hat 2025 erneut einen deutlichen Zuwachs bei Erneuerbaren-Erzeugungsanlagen
und steuerbaren Verbrauchseinrichtungen verzeichnet. Wie das Unternehmen mitteilt, stieg die Zahl der angeschlossenen Erneuerbare-Energien-Anlagen
um 18 Prozent auf mehr als 172.000. Die installierte Leistung aus erneuerbaren Energien erhöhte sich um mehr als zehn Prozent
auf fast 13.580 MW.
Der ostdeutsche Verteilnetzbetreiber Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH (Mitnetz Strom) mit Sitz in Kabelsketal betreibt in Teilen Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen das Stromnetz für etwa 2,3 Millionen Menschen. Der Netzbetreiber gehört zur Chemnitzer „EnviaM“, die mehrheitlich zur Eon-Gruppe gehört.
„In den vergangenen zehn Jahren hat sich die installierte Leistung aus Erneuerbaren damit fast verdoppelt, die Anzahl der Erzeugungsanlagen sogar deutlich mehr als vervierfacht“, teilt der Netzbetreiber mit.
Photovoltaik hatte mit knapp 55 Prozent den höchsten Anteil an der installierten Leistung der erneuerbaren Energien, der Anteil der Windkraft lag bei über 41 Prozent. Der verbleibende Anteil entfiel auf Wasserkraft, Biomasse sowie Deponie-, Klär- und Grubengas.
Die Anzahl der Photovoltaik-Anlagen stieg weiter rasant auf fast 169.000 Stück, ein Zuwachs von fast 19 Prozent. Treiber des Anstiegs waren vor allem Steckersolaranlagen, deren Zahl um 51 Prozent auf fast 45.600 Anlagen zunahm. Die Balkonkraftwerke hätten allerdings „kaum einen Einfluss auf die installierte Leistung, da sie mit maximal 800 W vorrangig der Eigenbedarfsdeckung dienen“, so das Unternehmen.
Auch bei neuen steuerbaren Verbrauchseinrichtungen wie Wallboxen, Wärmepumpen und Stromspeichern setzte sich der Zuwachs fort. Im vergangenen Jahr wurden über 14.000 dieser Anlagen neu angemeldet. Insgesamt waren mehr als 110.000 dieser Einrichtungen an das Verteilnetz angeschlossen, was einer Steigerung von knapp 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders groß war der Zuwachs bei Stromspeichern mit 23 Prozent, Wallboxen legten um 15 Prozent und Wärmepumpen um fast vier Prozent zu.
Kai Richter, seit Dezember 2025 kaufmännischer Geschäftsführer von Mitnetz Strom, bewertet die Entwicklung zwar insgesamt positiv, verweist aber zugleich auf operative Herausforderungen.
„Zur Wahrheit gehört auch, dass die hohen Anschlusszahlen uns weiterhin vor große prozessuale Herausforderungen stellen und es zu längeren Wartezeiten kommen kann. Betroffene Kunden möchte ich um Verständnis bitten und versichern, dass wir unser Bestes geben, um aufgelaufene Bearbeitungsrückstände so schnell wie möglich abzuarbeiten.“
Der ostdeutsche Verteilnetzbetreiber Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH (Mitnetz Strom) mit Sitz in Kabelsketal betreibt in Teilen Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen das Stromnetz für etwa 2,3 Millionen Menschen. Der Netzbetreiber gehört zur Chemnitzer „EnviaM“, die mehrheitlich zur Eon-Gruppe gehört.
„In den vergangenen zehn Jahren hat sich die installierte Leistung aus Erneuerbaren damit fast verdoppelt, die Anzahl der Erzeugungsanlagen sogar deutlich mehr als vervierfacht“, teilt der Netzbetreiber mit.
Photovoltaik hatte mit knapp 55 Prozent den höchsten Anteil an der installierten Leistung der erneuerbaren Energien, der Anteil der Windkraft lag bei über 41 Prozent. Der verbleibende Anteil entfiel auf Wasserkraft, Biomasse sowie Deponie-, Klär- und Grubengas.
Die Anzahl der Photovoltaik-Anlagen stieg weiter rasant auf fast 169.000 Stück, ein Zuwachs von fast 19 Prozent. Treiber des Anstiegs waren vor allem Steckersolaranlagen, deren Zahl um 51 Prozent auf fast 45.600 Anlagen zunahm. Die Balkonkraftwerke hätten allerdings „kaum einen Einfluss auf die installierte Leistung, da sie mit maximal 800 W vorrangig der Eigenbedarfsdeckung dienen“, so das Unternehmen.
Auch bei neuen steuerbaren Verbrauchseinrichtungen wie Wallboxen, Wärmepumpen und Stromspeichern setzte sich der Zuwachs fort. Im vergangenen Jahr wurden über 14.000 dieser Anlagen neu angemeldet. Insgesamt waren mehr als 110.000 dieser Einrichtungen an das Verteilnetz angeschlossen, was einer Steigerung von knapp 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders groß war der Zuwachs bei Stromspeichern mit 23 Prozent, Wallboxen legten um 15 Prozent und Wärmepumpen um fast vier Prozent zu.
Kai Richter, seit Dezember 2025 kaufmännischer Geschäftsführer von Mitnetz Strom, bewertet die Entwicklung zwar insgesamt positiv, verweist aber zugleich auf operative Herausforderungen.
„Zur Wahrheit gehört auch, dass die hohen Anschlusszahlen uns weiterhin vor große prozessuale Herausforderungen stellen und es zu längeren Wartezeiten kommen kann. Betroffene Kunden möchte ich um Verständnis bitten und versichern, dass wir unser Bestes geben, um aufgelaufene Bearbeitungsrückstände so schnell wie möglich abzuarbeiten.“
© 2026 Energie & Management GmbH
Dienstag, 03.03.2026, 16:49 Uhr
Dienstag, 03.03.2026, 16:49 Uhr
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