Quelle: E&M
STATISTIK:
Energiepreisindex steigt im Juli wieder
Der Energiepreisindex der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) ist im Juli 2026 zum Vormonat angestiegen.
Der Energiepreisindex der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) ist im Juli 2026 gegenüber dem Vormonat um 1,6 Prozent auf 128,9 Punkte
gestiegen. Zuvor war der Index zwei Monate in Folge gesunken. Gegenüber Juli 2025 lagen die Energiepreise 15,1 Prozent höher.

Entgegen der Entwicklung des Gesamtindex ging der Teilindex für Primärenergie im Juli gegenüber Juni um 3,7 Prozent auf 123,4 Punkte zurück. Das Vorjahresniveau wurde damit noch um 19,8 Prozent überschritten.
Für den Rückgang gegenüber dem Vormonat waren ausschließlich niedrigere Erdölpreise verantwortlich. Importiertes Erdöl verbilligte sich um 7,7 Prozent, die Erzeugerpreise für in Deutschland gefördertes Erdöl gingen um 12,6 Prozent zurück. Dagegen stiegen die Einfuhrpreise für Erdgas um 4,5 Prozent und für Steinkohle um 3,4 Prozent. In Deutschland gewonnene Braunkohle verteuerte sich um 7,8 Prozent.
Gegenüber dem Vorjahresmonat lagen die Ölpreise im Juli 2026 weiterhin deutlich höher. Für importiertes Erdöl wurden 22,3 Prozent mehr verlangt, der Preis für in Deutschland gewonnenes Erdöl lag 24,2 Prozent höher.
Der Teilindex für Sekundärenergie stieg im Juli kräftig um 7,0 Prozent auf 134,4 Punkte. Gegenüber dem Vorjahresmonat lag er 11,0 Prozent höher. Für den Anstieg gegenüber Juni waren vor allem Leichtes Heizöl und Diesel verantwortlich. Leichtes Heizöl verteuerte sich um 21,8 Prozent, Diesel um 16,8 Prozent. Im Vergleich zum Juli 2025 lagen die Preise für Leichtes Heizöl um 52,0 Prozent und für Diesel um 30,3 Prozent höher.
Wesentlich stabiler entwickelten sich die Fernwärmepreise. Sie stiegen gegenüber Juni um 0,5 Prozent und lagen 0,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau.
Der Strompreisindex, der im Teilindex für Sekundärenergie enthalten ist, erreichte im Juli 110,0 Punkte. Gegenüber Juni stieg er um 1,4 Prozent. Im Vergleich zu Juli 2025 lagen die Strompreise dagegen um 2,6 Prozent niedriger.

Um die Unternehmen zu entlasten, fordert die VBW eine Senkung der Energiekosten. Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt kritisiert dabei auch die Ausgestaltung des Industriestrompreises. „Fakt ist: Ohne tiefgreifende Reformen bei Netzentgelten, Abgaben und Infrastruktur droht eine weitere Schwächung der industriellen Basis.“ Die Einführung des Industriestrompreises sei zwar ein wichtiges Signal. Die Begrenzung der Förderung, die Vorgaben für Investitionen in Dekarbonisierung und Effizienz sowie die Befristung auf drei Jahre schränkten nach Ansicht der VBW jedoch dessen Wirksamkeit ein. (sag)

Quelle: VBW
Entgegen der Entwicklung des Gesamtindex ging der Teilindex für Primärenergie im Juli gegenüber Juni um 3,7 Prozent auf 123,4 Punkte zurück. Das Vorjahresniveau wurde damit noch um 19,8 Prozent überschritten.
Für den Rückgang gegenüber dem Vormonat waren ausschließlich niedrigere Erdölpreise verantwortlich. Importiertes Erdöl verbilligte sich um 7,7 Prozent, die Erzeugerpreise für in Deutschland gefördertes Erdöl gingen um 12,6 Prozent zurück. Dagegen stiegen die Einfuhrpreise für Erdgas um 4,5 Prozent und für Steinkohle um 3,4 Prozent. In Deutschland gewonnene Braunkohle verteuerte sich um 7,8 Prozent.
Gegenüber dem Vorjahresmonat lagen die Ölpreise im Juli 2026 weiterhin deutlich höher. Für importiertes Erdöl wurden 22,3 Prozent mehr verlangt, der Preis für in Deutschland gewonnenes Erdöl lag 24,2 Prozent höher.
Der Teilindex für Sekundärenergie stieg im Juli kräftig um 7,0 Prozent auf 134,4 Punkte. Gegenüber dem Vorjahresmonat lag er 11,0 Prozent höher. Für den Anstieg gegenüber Juni waren vor allem Leichtes Heizöl und Diesel verantwortlich. Leichtes Heizöl verteuerte sich um 21,8 Prozent, Diesel um 16,8 Prozent. Im Vergleich zum Juli 2025 lagen die Preise für Leichtes Heizöl um 52,0 Prozent und für Diesel um 30,3 Prozent höher.
Wesentlich stabiler entwickelten sich die Fernwärmepreise. Sie stiegen gegenüber Juni um 0,5 Prozent und lagen 0,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau.
Der Strompreisindex, der im Teilindex für Sekundärenergie enthalten ist, erreichte im Juli 110,0 Punkte. Gegenüber Juni stieg er um 1,4 Prozent. Im Vergleich zu Juli 2025 lagen die Strompreise dagegen um 2,6 Prozent niedriger.

Quelle: VBW
Um die Unternehmen zu entlasten, fordert die VBW eine Senkung der Energiekosten. Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt kritisiert dabei auch die Ausgestaltung des Industriestrompreises. „Fakt ist: Ohne tiefgreifende Reformen bei Netzentgelten, Abgaben und Infrastruktur droht eine weitere Schwächung der industriellen Basis.“ Die Einführung des Industriestrompreises sei zwar ein wichtiges Signal. Die Begrenzung der Förderung, die Vorgaben für Investitionen in Dekarbonisierung und Effizienz sowie die Befristung auf drei Jahre schränkten nach Ansicht der VBW jedoch dessen Wirksamkeit ein. (sag)
Zum Hintergrund
Basisjahr für den VBW-Energiepreisindex ist 2021 (2021=100). In den vbw Energiepreisindex fließen insgesamt 14 Einzelpreisindikatoren
zu neun unterschiedlichen Energiearten ein. Die Gewichtung der einzelnen Energiearten erfolgt entsprechend ihrem jeweiligen
Verbrauch in Bayern. Weitere Erläuterungen zum Energiepreisindex finden Sie unter www.vbw-bayern.de/Energiepreisindex .
© 2026 Energie & Management GmbH
Mittwoch, 16.09.2026, 12:32 Uhr
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