Quelle: VZ NRW
KLIMASCHUTZ:
Energiepolitik der Regierung mit schlechten Noten
Nach einer von Naturstrom in Auftrag gegeben Umfrage lehnt eine Bevölkerungsmehrheit die Energiepolitik der Bundesregierung ab.
Eine Mehrheit der Bevölkerung bewertet die Energiepolitik der Bundesregierung kritisch. Laut einer repräsentativen Umfrage
des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der Naturstrom AG sehen rund 69 Prozent der Befragten die aktuelle Energiepolitik „sehr negativ“ oder „eher negativ“. Nur etwa 14 Prozent bewerten sie positiv, so eine Mitteilung von Naturstrom.
Auch konkrete energiepolitische Vorhaben stoßen laut der Umfrage auf Skepsis. So lehnt eine Mehrheit der Befragten die geplante Streichung der Einspeisevergütung für kleine Photovoltaikanlagen ab. Mehr als 53 Prozent halten die Pläne für „eindeutig falsch“ oder „eher falsch“.
Nur rund 36 Prozent bewerten sie als „eindeutig richtig“ oder „eher richtig“. Etwa zehn Prozent der Befragten äußerten keine klare Meinung. Für Oliver Hummel, Vorstandsvorsitzende der Naturstrom AG, ein klares Indiz, dass die Bundesregierung „Energiepolitik an den Menschen vorbei macht“.
Auch viele Unionsanhänger äußern kritisch
Auch das neue Gebäudemodernisierungsgesetz wird von vielen Befragten skeptisch gesehen. Rund 57 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die Reformpläne der Bundesregierung eher zu Verunsicherung führen. Nur etwa ein Drittel erwartet, dass die Änderungen mehr Planbarkeit bei der Entscheidung für eine neue Heizung bringen. Selbst unter den Anhängern von CDU und CSU rechnen 39 Prozent mit mehr Unsicherheit durch die geplanten Änderungen.
Hummel kritisiert insbesondere die Kombination aus geringeren Anforderungen beim Einbau neuer Gasheizungen und der geplanten Streichung der Solarförderung. „Die Pläne für einen abrupten Stopp der Solarförderung und zugleich niedrigere Anforderungen an den Einbau neuer Gasheizungen senden ein fatales Signal: Dieser Bundesregierung ist es mit der Transformation nicht ernst.“
Gleichzeitig zeigt die Umfrage, dass viele Bürger langfristig mit steigenden Kosten für fossile Heizungen rechnen. Mehr als 80 Prozent der Befragten erwarten, dass das Heizen mit Gas künftig teurer wird, wenn der verpflichtende Anteil grüner Gase wie Wasserstoff oder Biomethan steigt. Diese Erwartung zieht sich durch alle politischen Lager.
Nur Minderheit für Gasheizung mit Wasserstoff-Anteil
Vor diesem Hintergrund halten viele Befragte erneuerbare Heiztechnologien für wirtschaftlich sinnvoll. Rund 40 Prozent sehen die Wärmepumpe langfristig als günstigste Heizlösung. Erdgasheizungen mit steigender Beimischung von Wasserstoff oder Biomethan halten dagegen lediglich rund 16 Prozent für die wirtschaftlichste Option.
Für Hummel zeigt sich darin eine klare Wahrnehmung vieler Haushalte hinsichtlich der Kostenrisiken fossiler Technologien. „Die Menschen sehen, dass der Einbau einer neuen Gasheizung ein finanzielles Risiko darstellt“, sagte der Vorstandsvorsitzende.
Die Umfrage wurde vom 6. bis zum 8. März 2026 durchgeführt. Civey befragte online 5.000 Bundesbürger ab 18 Jahren. Sie steht zum Download zur Verfügung .
Auch konkrete energiepolitische Vorhaben stoßen laut der Umfrage auf Skepsis. So lehnt eine Mehrheit der Befragten die geplante Streichung der Einspeisevergütung für kleine Photovoltaikanlagen ab. Mehr als 53 Prozent halten die Pläne für „eindeutig falsch“ oder „eher falsch“.
Nur rund 36 Prozent bewerten sie als „eindeutig richtig“ oder „eher richtig“. Etwa zehn Prozent der Befragten äußerten keine klare Meinung. Für Oliver Hummel, Vorstandsvorsitzende der Naturstrom AG, ein klares Indiz, dass die Bundesregierung „Energiepolitik an den Menschen vorbei macht“.
Auch viele Unionsanhänger äußern kritisch
Auch das neue Gebäudemodernisierungsgesetz wird von vielen Befragten skeptisch gesehen. Rund 57 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die Reformpläne der Bundesregierung eher zu Verunsicherung führen. Nur etwa ein Drittel erwartet, dass die Änderungen mehr Planbarkeit bei der Entscheidung für eine neue Heizung bringen. Selbst unter den Anhängern von CDU und CSU rechnen 39 Prozent mit mehr Unsicherheit durch die geplanten Änderungen.
Hummel kritisiert insbesondere die Kombination aus geringeren Anforderungen beim Einbau neuer Gasheizungen und der geplanten Streichung der Solarförderung. „Die Pläne für einen abrupten Stopp der Solarförderung und zugleich niedrigere Anforderungen an den Einbau neuer Gasheizungen senden ein fatales Signal: Dieser Bundesregierung ist es mit der Transformation nicht ernst.“
Gleichzeitig zeigt die Umfrage, dass viele Bürger langfristig mit steigenden Kosten für fossile Heizungen rechnen. Mehr als 80 Prozent der Befragten erwarten, dass das Heizen mit Gas künftig teurer wird, wenn der verpflichtende Anteil grüner Gase wie Wasserstoff oder Biomethan steigt. Diese Erwartung zieht sich durch alle politischen Lager.
Nur Minderheit für Gasheizung mit Wasserstoff-Anteil
Vor diesem Hintergrund halten viele Befragte erneuerbare Heiztechnologien für wirtschaftlich sinnvoll. Rund 40 Prozent sehen die Wärmepumpe langfristig als günstigste Heizlösung. Erdgasheizungen mit steigender Beimischung von Wasserstoff oder Biomethan halten dagegen lediglich rund 16 Prozent für die wirtschaftlichste Option.
Für Hummel zeigt sich darin eine klare Wahrnehmung vieler Haushalte hinsichtlich der Kostenrisiken fossiler Technologien. „Die Menschen sehen, dass der Einbau einer neuen Gasheizung ein finanzielles Risiko darstellt“, sagte der Vorstandsvorsitzende.
Die Umfrage wurde vom 6. bis zum 8. März 2026 durchgeführt. Civey befragte online 5.000 Bundesbürger ab 18 Jahren. Sie steht zum Download zur Verfügung .
© 2026 Energie & Management GmbH
Montag, 16.03.2026, 16:11 Uhr
Montag, 16.03.2026, 16:11 Uhr
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