Elektrisch zwischen Deutschland und Dänemark unterwegs: The Baltic Whale. Quelle: Scandlines
ELEKTROFAHRZEUGE:
Elektrisch auf der Vogelfluglinie
Die Reederei Scandlines hat auf der Route Rödby–Puttgarden ein Schiff in Betrieb genommen, das die Strecke vollelektrisch schafft.
Ein Dieselaggregat ist zwar noch im Inneren verbaut – für alle Fälle. Aber die neu in Dienst gestellte „The Baltic Whale“
schafft die knapp 20 Kilometer lange Strecke von Fehmarn bis zum dänischen Rödby ausschließlich mit Ladestrom.
Nach Angaben des Fährenbetreibers gehört das 147,5 Meter lange und 25,4 Meter breite Schiff zu den größten seiner Art, die ihren Dienst ausschließlich mit an Bord gespeicherter elektrischer Energie absolvieren können. Die Batteriekapazität gibt das Unternehmen mit 10 MWh an, das Investitionsvolumen des Projekts mit 84 Millionen Euro.
Im dänischen Rödby steht einer Mitteilung von Scandlines zufolge eine Ladeleistung von 50 kV/25 MW zur Verfügung. In Puttgarden auf Fehmarn sind es 30 kV/15 MW. Damit sei eine Ladezeit von lediglich jeweils 12 Minute erforderlich, um das für den Betrieb erforderliche Niveau zu erreichen. Die Überfahrt dauert in eine Richtung 45 Minuten. In den jeweiligen Häfen soll eine automatische Ladestation dafür sorgen, dass die Fähre in weniger als 15 Sekunden mit der Stromversorgung verbunden wird.
Die „The Baltic Whale“ – der Name bezieht sich auf die in der Ostsee lebenden Schweinswale – ist eine reine Frachtfähre und ist als Roll-on-roll-off-Transporter ausgelegt. Sie kann bis zu 66 Lkw auf ihrer Ladefläche von 1.200 Spurmetern unterbringen und Gefahrguttransporte durchführen.
„Die neue Fähre ist ein wichtiger Baustein von Scandlines grüner Ambition, bis 2040 den Fährbetrieb ohne direkte Emissionen sicherzustellen“, sagt Michael Guldmann Petersen. „Mit dedizierter Kapazität für Gefahrgut, effizienter Abwicklung und hoher Betriebssicherheit können unsere Kunden verschiedene Ladungsarten in einer Lösung bündeln“, so der COO von Scandlines.
Das Unternehmen erwartet, dass sich mit dem Einsatz der neuen Fähre die Transportkapazität für Frachteinheiten auf der Verbindung um rund 27 Prozent erhöht. Gleichzeitig soll mehr Platz für Pkw und Passagiere auf den übrigen Fähren der Linie entstehen, insbesondere in der touristischen Hochsaison.
Auf der Verbindung über den Fehmarnbelt hat Scandlines bislang bereits vier weitere Fähren mit Hybridantrieb im Einsatz. Die Schiffe wurden 1997 gebaut und 2013 und 2014 umgerüstet. Deren Batteriekapazitäten betragen 1,6 MWh und 2,6 MWh.
Nach Angaben des Fährenbetreibers gehört das 147,5 Meter lange und 25,4 Meter breite Schiff zu den größten seiner Art, die ihren Dienst ausschließlich mit an Bord gespeicherter elektrischer Energie absolvieren können. Die Batteriekapazität gibt das Unternehmen mit 10 MWh an, das Investitionsvolumen des Projekts mit 84 Millionen Euro.
Im dänischen Rödby steht einer Mitteilung von Scandlines zufolge eine Ladeleistung von 50 kV/25 MW zur Verfügung. In Puttgarden auf Fehmarn sind es 30 kV/15 MW. Damit sei eine Ladezeit von lediglich jeweils 12 Minute erforderlich, um das für den Betrieb erforderliche Niveau zu erreichen. Die Überfahrt dauert in eine Richtung 45 Minuten. In den jeweiligen Häfen soll eine automatische Ladestation dafür sorgen, dass die Fähre in weniger als 15 Sekunden mit der Stromversorgung verbunden wird.
Die „The Baltic Whale“ – der Name bezieht sich auf die in der Ostsee lebenden Schweinswale – ist eine reine Frachtfähre und ist als Roll-on-roll-off-Transporter ausgelegt. Sie kann bis zu 66 Lkw auf ihrer Ladefläche von 1.200 Spurmetern unterbringen und Gefahrguttransporte durchführen.
„Die neue Fähre ist ein wichtiger Baustein von Scandlines grüner Ambition, bis 2040 den Fährbetrieb ohne direkte Emissionen sicherzustellen“, sagt Michael Guldmann Petersen. „Mit dedizierter Kapazität für Gefahrgut, effizienter Abwicklung und hoher Betriebssicherheit können unsere Kunden verschiedene Ladungsarten in einer Lösung bündeln“, so der COO von Scandlines.
Das Unternehmen erwartet, dass sich mit dem Einsatz der neuen Fähre die Transportkapazität für Frachteinheiten auf der Verbindung um rund 27 Prozent erhöht. Gleichzeitig soll mehr Platz für Pkw und Passagiere auf den übrigen Fähren der Linie entstehen, insbesondere in der touristischen Hochsaison.
Auf der Verbindung über den Fehmarnbelt hat Scandlines bislang bereits vier weitere Fähren mit Hybridantrieb im Einsatz. Die Schiffe wurden 1997 gebaut und 2013 und 2014 umgerüstet. Deren Batteriekapazitäten betragen 1,6 MWh und 2,6 MWh.
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Freitag, 13.03.2026, 15:13 Uhr
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