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STROMSPEICHER:
Deutsche Batterieproduktion auf Wachstumskurs
Die Batterieproduktion in Deutschland erreichte 2025 einen Höchststand. Gleichzeitig wächst die Sorge über die starke Abhängigkeit von asiatischen Lieferketten.
Die deutsche Batterieindustrie hat 2025 einen deutlichen Wachstumsschub verzeichnet. Der Produktionswert von Lithium-Ionen-Batterien
stieg gegenüber dem Vorjahr um 28 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro. Über alle Batteriechemien hinweg erhöhte sich der Produktionswert auf 8,1 Milliarden Euro und erreichte damit ein neues Allzeithoch. Nach dem schwächeren Jahr 2024 setzt die Branche damit ihren Wachstumskurs
fort. Die Zahlen, die der Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) jetzt veröffentlicht hat, umfassen sowohl Batterien
als auch Batteriezellen.
Getragen wird die Entwicklung vor allem vom dynamischen Hochlauf der Elektromobilität sowie von der anhaltend hohen Nachfrage nach stationären Energiespeichern. Beide Segmente gelten auch für das laufende Jahr als zentrale Wachstumstreiber. Vor dem Hintergrund des Ausbaus erneuerbarer Energien gewinnt die Speichertechnologie zunehmend an Bedeutung für die Stabilisierung und Flexibilisierung der Energiesysteme.
Auch insgesamt entwickelte sich der deutsche Batteriemarkt positiv. Mit einem Volumen von 22,4 Milliarden Euro lag er rund 9 Prozent über dem Vorjahreswert und näherte sich wieder dem Rekordniveau von 2023 an. Maßgeblich verantwortlich für diese Entwicklung waren Lithium-Ionen-Batterien.
Trotz der positiven Marktdaten sieht die Branche die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Batterieökosystems unter Druck. Nach Angaben des ZVEI bleibt China mit Importen von rund elf Milliarden Euro der wichtigste Lieferant Deutschlands. Die Einfuhren aus der Volksrepublik stiegen 2025 um 25 Prozent, während die Importe aus anderen europäischen Ländern zurückgingen. Insgesamt importierte Deutschland Batterien im Wert von rund 22 Milliarden Euro. Dabei handelt es sich vorwiegend um Zellen, während man bei der Fertigung von Modulen im Inland relativ stark aufgestellt ist. Der Export deutscher Batterien ging leicht um 2,5 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro zurück. Wichtigster Absatzmarkt bleibt Europa mit einem Anteil von knapp 70 Prozent. Besonders deutlich fiel der Rückgang der Ausfuhren nach Asien aus.
Nach Einschätzung der Branche zeigt sich vor allem bei Lithium-Ionen-Zellen eine hohe Abhängigkeit von asiatischen Lieferketten. Unterbrechungen der Versorgung könnten erhebliche Folgen für strategisch wichtige Bereiche wie Rechenzentren, industrielle Anwendungen oder die Verteidigungsindustrie haben. Vor diesem Hintergrund unterstützt die Batterieindustrie die Ziele des europäischen Net Zero Industry Act, der bis 2030 eine deutlich größere Zellproduktion innerhalb Europas vorsieht.
Begrüßt wird vom ZVEI auch die stärkere Förderung der Batterieforschung durch die Bundesregierung. Für den erfolgreichen Aufbau einer wettbewerbsfähigen Industrie seien jedoch langfristig verlässliche Rahmenbedingungen erforderlich. „Die Batterieindustrie steht am Scheideweg: Wenn es jetzt nicht gelingt, gute Rahmenbedingungen und einen fairen Wettbewerb zu schaffen, sowie eine Strategie für unser Batterieökosystem zu entwickeln, könnten wir die industrielle Batterieproduktion auf dem europäischen Kontinent unwiederbringlich verlieren“, warnte Gunther Kellermann, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Batterien.
Getragen wird die Entwicklung vor allem vom dynamischen Hochlauf der Elektromobilität sowie von der anhaltend hohen Nachfrage nach stationären Energiespeichern. Beide Segmente gelten auch für das laufende Jahr als zentrale Wachstumstreiber. Vor dem Hintergrund des Ausbaus erneuerbarer Energien gewinnt die Speichertechnologie zunehmend an Bedeutung für die Stabilisierung und Flexibilisierung der Energiesysteme.
Auch insgesamt entwickelte sich der deutsche Batteriemarkt positiv. Mit einem Volumen von 22,4 Milliarden Euro lag er rund 9 Prozent über dem Vorjahreswert und näherte sich wieder dem Rekordniveau von 2023 an. Maßgeblich verantwortlich für diese Entwicklung waren Lithium-Ionen-Batterien.
Trotz der positiven Marktdaten sieht die Branche die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Batterieökosystems unter Druck. Nach Angaben des ZVEI bleibt China mit Importen von rund elf Milliarden Euro der wichtigste Lieferant Deutschlands. Die Einfuhren aus der Volksrepublik stiegen 2025 um 25 Prozent, während die Importe aus anderen europäischen Ländern zurückgingen. Insgesamt importierte Deutschland Batterien im Wert von rund 22 Milliarden Euro. Dabei handelt es sich vorwiegend um Zellen, während man bei der Fertigung von Modulen im Inland relativ stark aufgestellt ist. Der Export deutscher Batterien ging leicht um 2,5 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro zurück. Wichtigster Absatzmarkt bleibt Europa mit einem Anteil von knapp 70 Prozent. Besonders deutlich fiel der Rückgang der Ausfuhren nach Asien aus.
Nach Einschätzung der Branche zeigt sich vor allem bei Lithium-Ionen-Zellen eine hohe Abhängigkeit von asiatischen Lieferketten. Unterbrechungen der Versorgung könnten erhebliche Folgen für strategisch wichtige Bereiche wie Rechenzentren, industrielle Anwendungen oder die Verteidigungsindustrie haben. Vor diesem Hintergrund unterstützt die Batterieindustrie die Ziele des europäischen Net Zero Industry Act, der bis 2030 eine deutlich größere Zellproduktion innerhalb Europas vorsieht.
Begrüßt wird vom ZVEI auch die stärkere Förderung der Batterieforschung durch die Bundesregierung. Für den erfolgreichen Aufbau einer wettbewerbsfähigen Industrie seien jedoch langfristig verlässliche Rahmenbedingungen erforderlich. „Die Batterieindustrie steht am Scheideweg: Wenn es jetzt nicht gelingt, gute Rahmenbedingungen und einen fairen Wettbewerb zu schaffen, sowie eine Strategie für unser Batterieökosystem zu entwickeln, könnten wir die industrielle Batterieproduktion auf dem europäischen Kontinent unwiederbringlich verlieren“, warnte Gunther Kellermann, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Batterien.
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Dienstag, 16.06.2026, 15:41 Uhr
Dienstag, 16.06.2026, 15:41 Uhr
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